Opt-in-Generierung für Brief-Werbung

SVI Booklet, Band 7 (2010):

Ergebnisse einer B-to-C-Studie zu Formulierungen und Incentives bei der Opt-in-Einholung.

Die BDSG-Novelle 2009 hat werbetreibende Unternehmen vor neue Herausforderungen gestellt. Noch ist nicht abschließend geklärt, welche Auflagen sich daraus für das postalische Mailing ergeben. Gesetzestext und Rechtsprechung lassen einigen Interpretations-Spielraum, der auch Juristen vor Rätsel stellt. Im Zuge der Gesetzes-Novelle haben viele Firmen begonnen, per Brief an Kunden und Interessenten sogenannte „Opt-ins“ einzusammeln.

Das Siegfried Vögele Institut (SVI) wollte wissen, wie die verwendeten Formulierungen und Anreize auf Konsumenten wirken und was die Bereitschaft der Konsumenten beeinflusst, ihre Einwilligung zu Brief-Werbung zu erteilen. Aus diesem Grund führte das SVI Gruppendiskussionen und Studio-Tests unter Konsumenten durch.

Parallel zur B-to-C-Studie wurden die getesteten Opt-in-Klauseln von zwei Rechtsexperten beurteilt. Hierbei kamen zum Teil erhebliche Mängel hinsichtlich Formulierung und Gestaltung im Sinne der neuen Rechtslage ans Licht.

Die Ergebnisse der Studie und der Experten-Gutachten sind im SVI Booklet VII zusammengeführt.

Fazit: Die Grauzone bleibt, mitbestimmt durch die teilweise recht unterschiedlichen Bedürfnisse von Konsumenten und Datenschützern. Das SVI Booklet VII liefert Hinweise, wie sich Unternehmen in dieser Situation an eine rechtskräftige und kundenfreundliche Opt-in-Klausel herantasten können.

Autoren: Gabriele Laurich/Ulrike Roes
Herausgeber: Siegfried Vögele Institut, Internationale Gesellschaft für Dialogmarketing mbH
Preis: 10,- Euro inkl. MwSt.
Erscheinungstag: 16. Juni 2010

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