Astaxanthin: Alles, was Sie über Wirkung, Dosierung und Gefahren wissen sollten!

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Ewige Jugend, Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter und Fitness – dies sind die erstrebenswerten Eigenschaften der heutigen Menschheit. Um diese Ziele zu erreichen genügt es jedoch in der Regel nicht, nur auf gesunde Ernährung, Bewegung und Stressreduktion zu setzen, in vielen Fällen kann die Einnahme eines entsprechenden Nahrungsergänzungsmittel wie Astaxanthin wahre Wunder wirken.

Autor: SV-Redaktion | Aktualisiert: 11.Mai 2020

Astaxanthin das beste Antioxidans! Viel Spass beim Lesen und Informieren!

Lisa SV-Redaktion

Ganz besonders werden wir uns in diesem Ratgeber das Superfood Astaxanthin ansehen, ein Mitglied der großen Familie der Carotinoide. Wir wollen Ihnen hier alle Fakten rund um das “Super” – Carotinoid präsentieren und Sie auch über mögliche Risiken einer Einnahme, der passenden Dosierung und eventueller Nebenwirkungeninformieren. Viel Spaß beim Lesen unseres Ratgebers.

Was ist Astaxanthin?

Astaxanthin ist eines von rund 800 sogenannten Carotinoiden. Ihnen wird dieser Begriff im Zusammenhang mit den Karotten bekannt sein. Diese zählen ebenfalls zu dieser großen Stoffgruppe. Carotinoide sorgen für eine rote Färbung von Tomaten oder eben die orangene Färbung bei den Möhren.

Astaxanthin kann auf vielerlei Weise gewonnen werden. Die häufigste Form ist jedoch die, dass der Wirkstoff aus einer bestimmten Alge (Haematococcus pluvialis – Blutregenalge) generiert wird, jedoch ist es auch in vielen Pilzen und Bakterien zu finden. Dieses Astaxanthin zeichnet sich durch eine besonders große antioxidative Wirkung aus (rund 500-fach wirksamer als Vitamin E) und garantiert somit den effektivsten Zellschutz überhaupt. Jedoch ist der Stoff Astaxanthin natürlich nur in Lachsen (Wildfang) und roten Meerestieren zu finden.

Wie unterscheiden sich natürliches und synthetisches Astaxanthin?

Das meiste Astaxanthin produziert die Blutregenalge. Sie ist eine sogenannte Grünalge und kommt in sämtlichen Frischgewässern auf der ganzen Welt vor. Die Bedingungen in diesen Frischwasserbecken können sich jedoch manchmal sehr schnell verändern. Sie trocknen etwa aus und dies führt zu einer Stressreaktion bei der Alge. Sie produziert das Oxidans Astaxanthin zur Abwehr der freien Radikalen durch UV Einstrahlung.

Dies tut sie in solch starkem Maße, dass sie eine rote Färbung annimmt und strahlend leuchtet. Auf diese Weise sorgt Mutter Natur dafür, dass die Alge für Wochen, Monate, gar Jahre überleben kann – bis der nächste Regen kommt und sie sich wieder grün färbt.

Nun lässt sich die Natur aber nur bis zu einem gewissen Grad ins Handwerk pfuschen und es ist schier unmöglich, Blutregenalgen in solche großer Weise zu kultivieren, wie nötig wäre, um den Bedarf zu decken, da die Herstellung schlicht zu aufwendig wäre und das fertige Produkt somit fast unerschwinglich wäre.  

Das hat diverse Hersteller dazu veranlasst, das Astaxanthin auf synthetische Weise herzustellen. Diese Präparate weisen oft die Bezeichnung “naturidentisch” auf. Sie haben jedoch andere molekulare Zusammensetzungen, als das natürlich gewonnene Astaxanthin. 

Natürliches Astaxanthin ist zu 95% verestert, synthetisch gewonnenes Astaxanthin ist unverestert

Astaxanthin und Flamingos
Durch Astaxanthin färben sich die Flamingos typisch rosa


Wie wirkt Astaxanthin?

  • Antioxidativ: Astaxanthin weist eine sehr ähnliche Struktur wie die anderen Carotinoide, beispielsweise das bekannte Beta Carotin (Provitamin A – Vorstufe des Vitamin A) auf. Es kann jedoch nicht wie jenes vom menschlichen Körper zu Vitamin A umgewandelt werden, es fungiert aber auch als Antioxidans. Es kann Zellschäden, hervorgerufen durch reaktive Sauerstoffteilchen oder auch UV – Einstrahlung, wirksam vorbeugen. So wird unter anderem auch die vorzeitige Hautalterung gemildert. Auch weisen verschiedene Studien darauf hin, dass die Einnahme von Astaxanthin schwere Zellschäden, welche unter Umständen zu Krebserkrankungen führen können, vermindern kann.
  • Augen: Ebenfalls kann das Astaxanthin die sogenannte Blut – Retina – Schranke überwinden und direkt in der Netzhaut für einen antioxidativen und entzündungshemmenden Schutz des Auges sorgen.
  • Diabetes Typ 2: Der erhöhte Blutzuckerspiegel bei dieser Diabetes Erkrankung setzt die Insulin – ausschüttenden Zellen der Bauchspeicheldrüse unter oxidativen Stress (ähnlich wie das Sonnenlicht unsere Hautzellen unter oxidativen Stress stellt). Dies schädigt auch hier, in der Bauchspeicheldrüse, die Zellen und ist, wie Mediziner vermuten, auch der Hauptgrund für eine Nierenfunktionsstörung im weiteren Verlauf der Krankheit. In einer Studie an Labormäusen konnte der Wirkstoff Astaxanthin das Fortschreiten dieser Prozesse aufhalten.
  • Immunsystem und entzündliche Prozesse: Astaxanthin verhindert die Freisetzung einiger Entzündungsbotenstoffe. Die Wirkung ist ähnlich wie die von Cortison und anderen antiallergischen Wirkstoffen, jedoch etwas schwächer. 
  • Nerven: Astaxanthin kann beispielsweise die Blut – Hirn – Schranke überwinden und das Gehirn und die Nerven des Zentralen Nervensystems direkt vor Ort vor Entzündungen und freien Radikalen schützen.
  • Herz – Kreislaufsystem: Astaxanthin stellt mehrere Wirkungen auf das Herz – Kreislauf – System unter Beweis. So führt es etwa zu einer Blutdrucksenkung, indem es auf diverse Weisen die Gefäße weitet. Auch allmählich schädigende Herzveränderungen konnten durch die Gabe von Astaxanthin vermindert werden. Auch bilden sich deutlich weniger Gefäßablagerungen unter Einnahme von Astaxanthin und bereits bestehende Ablagerungen werden gefestigt. So wird der Bildung von lebensgefährlichen Blutgerinnseln vorgebeugt.
  • Allgemeine, weitere Wirkungen: Zahlreiche Studien zur Anwendung von Astaxanthin führten zu weiteren positiven Wirkungen, welche das Superfood auf unseren Organismus ausübt. Wichtigstes ist hier sicher die vorbeugende Wirkung gegen Zellschäden am Auge durch einstrahlendes UV – Licht. Auch berichten Sportler davon, dass die Muskulatur nach einer starken Beanspruchung schneller wieder regenerieren und der Athlet schneller wieder belastbar ist. Ebenfalls weisen Ergebnisse darauf hin, dass sich das Gehirn von Schlaganfall – Patienten schneller wieder regeneriert und auch eine Verbesserung der Spermaproduktion wurde beobachtet.

In einer placebo – kontrollierten Studie, durchgeführt an der Kyoto Pharmaceutical University in Japan, nahmen Frauen sechs Wochen lang täglich 4 Milligramm Astaxanthin ein – danach war ihre Haut elastischer und wies weniger feine Linien und Falten auf. Da sich das Superfood stärker in der Haut anreichert als vergleichbare Carotinoide hat es auch eine stärkere begleitende Schutzwirkung vor Schäden durch etwa zu viel Sonne und UV – Licht. Aber auch die Augen selbst werden gestärkt und geschützt. Dies ergaben die Ergebnisse weiterer japanischer Studien: nach rund vierwöchiger Einnahme von 6 Milligramm Astaxanthin täglich nahmen die Probleme durch die Bildschirmarbeit, wie gereizte Augen und verringerte Fokussier – Möglichkeit um rund die Hälfte ab und die Durchblutung des Sehnervs und der Netzhaut wurde deutlich verbessert.

Weitere Studien am „International Research Center for Traditional Medicine“ in Toyama, Japan, ergaben, dass Astaxanthin den Blutdruck und den Blutzuckerwert in nüchternem Zustand wieder auf ein normales Maß senken kann. Zudem erbrachten die Studie, dass es den gesunden HDL – Cholesterinspiegel erhöht und den krankmachenden Triglycerid – Spiegel senkt. Auch der Umfang der Zellen im weißen Fettgewebe nahm ab und zumindest im Versuch an Tieren wurde ebenfalls eine geringere Leberverfettung und eine deutliche Gewichtsabnahme festgestellt.

Wie schnell wirkt Astaxanthin?

Astaxanthin und ihm verwandte Carotinoide sind nur sehr schlecht wasserlöslich. Daher ist eine Aufnahme über den Darm eher schlecht. Nach der Aufnahme wird das Supplement (wie Cholesterin oder Fette) in mikroskopisch kleinen Fetttröpfchen im Blutkreislauf transportiert. Die Verstoffwechselung findet schließlich in der Leber statt, mit hilfe unterschiedlicher Leberenzyme. Die Abbauprodukte werden anschließend über den Stuhlgang bzw. die Galle entsorgt. 

Mit ersten Anzeichen einer Wirksamkeit kann bei der Einnahme von Astaxanthin nach etwa 2 Wochen gerechnet werden. Das liegt daran, dass sich der Stoff erst im Organismus anreichern muss. Mit anhaltender Einnahme steigt auch der oxidative Schutz der Zellen immer weiter. 

Astaxanthin ist schlecht wasserlöslich! Somit sollte immer mit einem Zusatzöl supplimentiert werden

Lisa SV-Redaktion

Besonders wirkungsvoll – Warum ist Astaxanthin besser als andere Antioxidantien?

Die freien Radikalen schädigen unsere Zellen und somit unseren Körper. Sie sind Räuber und immer auf der Suche nach einem bestimmten Elektron, welches sie einem körpereigenen Molekül entreißen können. Durch diesen Diebstahl wird das Molekül seinerseits zu einem freien Radikalen und so setzt sich eine verheerende Kettenreaktion in Gang – bis zum völligen Zusammenbruch einer Zelle. 

Hier kann Astaxanthin helfen, denn es gilt als das kraftvollste und stärkste Antioxidans, welches wir derzeit kennen. Astaxanthin wirkt: 

  • 6000 mal stärker als Vitamin C
  • 550 mal stärker als Vitamin E (Alpha Tocopherol)
  • 40 mal stärker als Beta Carotin
  • 800 mal stärker als CoQ10
  • 550 mal stärker als Catechine aus grünem Tee
  • 75 mal stärker als Alpha Liponsäure
  • 17 mal stärker als Traubenkernextrakt OPC

Mit zunehmendem Alter steigen die Schäden durch freie Radikale, daher ist es besonders wichtig, mit dem Älterwerden auch die Dosierung des Astaxanthin anzupassen. Eine regelmäßige Zufuhr wird empfohlen

Astaxanthin zeichnet sich durch einen besonderen Zellschutz aus, da es durch seine einzigartige, langkettige Struktur und seine polaren Endgruppen in der Lage ist, die doppelschichtige Zellmembran zu überziehen, wodurch Astaxanthin wesentlich besser vor oxidativem Stress, und somit vor freien Radikalen, schützen kann. 

Das Supplement ist so außergewöhnlich weil es die freien Radikalen sowohl in der wasser-, als auch in der fettliebenden Zone der Zellmembran neutralisieren kann. Dies ist der größte Unterschied zu anderen Antioxidantien, welche entweder nur auf der Innenseite (wie etwa das Vitamin E und Beta-Carotin) oder auf der Außenseite (wie das Vitamin C) der Zellmembran wirken.

Das Superfood Astaxanthin hat auch den höchsten Oxygen Radical Absorbance Capacity (kurz ORAC) Wert aller Antioxidantien. ORAC ist eine Methode, um die antioxidative Kraft eines Stoffes oder eines Gemischs gegen diverse freie Radikale zu messen.

Sicher werden einige unter Ihnen nun mit Skepsis reagieren und sich gar fragen, wie es sein kann, dass ein und derselbe Wirkstoff gegen solch viele Krankheitsbilder eingesetzt werden kann. Wie soll das möglich sein, dass dieser Stoff gegen Augenleiden, Schmerzen, Herz-Kreislauferkrankungen hilft und auch noch die Haut vor schädigenden UV Strahlen schützen kann? 

Die Antwort ist simpel: Viele dieser Beschwerden werden durch ein und dieselbe Ursache (oxidativer Stress, Entzündungen) hervorgerufen. Sie treten nur deshalb an verschiedenen Körperstellen auf, weil jeder Mensch andere Schwachstellen hat.

Wenn die Augen, die Haut, die Gelenke, ja, der gesamte Organismus von oxidativem Stress und Entzündung bedroht ist, dann ist es nur logisch, dass sie alle gemeinsam von ein und derselben Substanz geschützt werden können – von einer Substanz, welche in der Lage ist, oxidativen Stress und Entzündungen zu reduzieren oder gar ganz ausschalten kann (wobei Astaxanthin natürlich nicht das einzige Antioxidans ist, das hier eingesetzt werden könnte und auch nicht die einzige Maßnahme bleiben sollte. Bei langanhaltenden oder sehr starken Beschwerden sollten Sie besser ihren Hausarzt zu Rate ziehen und mit ihm eine geeignete Therapieform besprechen. Experimentieren Sie hier nicht auf eigene Faust!).

Für was kann Astaxanthin eingenommen werden? (gegen welche Beschwerden; wann wird Astaxanthin eingesetzt)

Astaxanthin gilt als wahrer Jungbrunnen und Fitmacher für den menschlichen Körper. Es schützt unsere Zellen und somit unseren gesamten Organismus. Freie Radikale begegnen uns überall, allezeit und hier kann Astaxanthin helfend eingesetzt werden. 

In der EU ist das Astaxanthin lediglich als Lebensmittelfarbstoff zugelassen, in Deutschland zählt es zur großen Gruppe der sogenannten “Nahrungsergänzungsmittel” und darf deshalb frei verkauft werden. Sie können es in größeren Drogerieketten, in Online Shops, aber auch in der Apotheke ihres Vertrauens finden.

Als Nahrungsergänzungsmittel kann Astaxanthin dem Körper sehr viel Gutes tun und dabei helfen, Jugendlichkeit, geistige und körperliche Fitness und Leistungsfähigkeit zu gewinnen und zu erhalten. Astaxanthin kann auch begleitend zu einer schulmedizinischen Behandlung eingesetzt werden und somit dabei helfen, die eigene Leistungsfähigkeit erheblich zu verbessern. Dies sollten Sie jedoch nur in Absprache mit ihrem behandelnden Mediziner tun, auf keinen Fall sollten Sie Astaxanthin “einfach so dazu” einnehmen. Denken Sie auch an mögliche Wirkungsveränderungen (dies kann im Fall der Fälle stärker oder schwächer wirken) beim chemischen Medikament! 

Falls Sie unter einem der folgenden Symptomen leiden, dann kann die Einnahme von Astaxanthin sehr hilfreich sein:

  • Vermehrter Stress 
  • Regelmäßige Sporteinheiten
  • Gefühl der Schwachheit, Krankheit
  • Rheumatische Erkrankung
  • Arthrose
  • Chronischen Darmbeschwerden 
  • Herz- Kreislaufprobleme
  • Hautunreinheiten und Akne 
  • Zu hohe Cholesterinwerte
  • Altersflecken
  • Gestörte Immunabwehr
  • Augenerkrankungen durch UV Strahlen
  • Sodbrennen, welches durch Helicobacter pylori ausgelöst 

Wer sollte Astaxanthin einnehmen?

Grundsätzlich profitiert jeder Mensch von der Einnahme des Superfoods Astaxanthin, denn es steigert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Nicht nur für Profisportler ist dieses Superfood ein Segen, da die Regeneration nach sportlicher Belastung signifikant verringert wird, auch Otto Normalbürger profitiert von den vielen positiven Eigenschaften dieses Power – Oxidans.

Bedenken Sie dabei auch, dass das Supplement frei von Nebenwirkungen ist und eine rein natürlich vorkommende Substanz, dies sind weitere, sehr wichtige Aspekte, welche für die Einnahme von Astaxanthin sprechen – für jeden Menschen. 

Astaxanthin und Lachse
Auch der Lachs bekommt seine Farbe von der Mikroalge Astaxanthin

Astaxanthin Erfahrungen

Hier haben wir nun die Meinungen und Berichte von fünf Anwendern von Astaxanthin. Lesen Sie selbst und bilden Sie sich ihr eigenes Urteil anhand den Erfahrungen dieser Menschen.


5 Erfahrungsberichte zu Astaxanthin

Marcel R., Radsportler, 54 Jahre:

“Als leidenschaftlicher Radrennfahrer habe ich mit zunehmendem Alter immer mehr Probleme, mit den jüngeren Kollegen mitzuhalten. Ich bin schnell erschöpft und brauche eine gefühlte Ewigkeit, um mich nach einer sportlichen Herausforderung wieder zu erholen, ganz zu Schweigen von der Puste, die mir in letzter Zeit schon auf der Ebene ausging. Fast habe ich das Gefühl, es dauert von Mal zu Mal immer länger, bis ich wieder zu alter Leistungsfähigkeit zurück finde. 

Da hat mich ein älterer Sportkollege auf Astaxanthin aufmerksam gemacht. Er wendet das Produkt schon seit längerem an und ist einfach nur begeistert und voll des Lobes. Eigentlich stehe ich Nahrungsergänzern kritisch gegenüber und bin auch kein Fan von Medikamenten, jedoch wollte ich diesem Wirkstoff, da er auch keine nennenswerten Nebenwirkungen hat, eine Chance geben. Und dann wurde ich wirklich überrascht, denn bereits nach der 2. Woche der täglichen Einnahme spürte ich eine deutliche Verbesserung bei meiner Kondition. Die jungen Burschen hängten mich plötzlich den Berg hinauf nicht mehr so schnell ab und ich bekam auch noch Luft, als ich oben ankam. Einfach Sensationell, dieses Astaxanthin! Ich nehme es nunmehr seit über 6 Monaten und bereue keinen einzigen Tag davon. Dieses Superfood hat mein Leben sehr bereichert, nicht nur in sportlicher Hinsicht!! Ich selbst kann die Einnahme nur empfehlen!” 

Margot K., Unternehmerin, 64 Jahre: 

“Ich bezeichne mich selbst immer als “Frau von Welt” und lege sehr großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres und jugendliches Aussehen. Anzeichen des Alterns sind für mich eine Katastrophe und so war ich fast schon schockiert, als sich diese unschönen, braunen Flecken auf meinen Handrücken bildeten. Zuerst versuchte ich, mit Cremes (alle versprachen ABSOLUTE WIRKSAMKEIT – dass ich nicht Lache!) gegen diesen Makel vorzugehen, doch außer viel Geld zu kosten, konnten diese sogenannten “Wundercremes” gar nichts ausrichten. 

Ich ließ mich jedoch nicht davon abbringen, gegen die Flecken etwas zu unternehmen und setzte mich an meinen PC. Nach einigem Suchen und Recherchieren stieß ich auf den Wirkstoff Astaxanthin und konnte es fast nicht glauben, gegen was er alles helfen sollte – wenn ich ehrlich bin, dann war ich doch schon sehr skeptisch und dachte gleich an meine Wundercremes…. Da es sich um einen natürlichen Stoff handelt, welcher keinen Schaden im Körper anrichtet, zudem der Preis der Kapseln sehr moderat war, beschloss ich, es mit dieser Nahrungsergänzung einmal zu versuchen, schlimmer konnte es ja nicht mehr werden.  

Es übertraf jedoch meine kühnsten Erwartungen, was dann mit meinem Körper geschah, denn nicht nur die hässlichen Flecken auf den Händen bildeten sich zurück, mein ganzes Hautbild wurde geklärt und feiner, ich sehe nun um mindestens 10 Jahre jünger aus! Und nicht nur das, auch meine geistige und körperliche Belastbarkeit und Leistungsfähigkeiten haben sich signifikant verbessert! Einfach unglaublich, welche Erfolge mit Astaxanthin möglich sind! Ich fühle mich so jung und fit wie seit langer Zeit nicht mehr und die Rente ist in sehr weite Ferne gerückt, denn mit diesem tollen Wirkstoff ist es mir sicher möglich, noch sehr viele Jahre mein Unternehmen zu leiten. Ich kann nur jedem wärmstens ans Herz legen, mit der Einnahme von Astaxanthin sofort zu beginnen, es lohnt sich!”

Claudia W., alleinerziehende Mutter, berufstätig, 48 Jahre:

“Der Druck wurde immer höher – die perfekte Mutter sein, im Job natürlich erfolgreich und Sport und Kultur sollten auch noch eine Rolle in meinem Leben spielen….. Das war auf die Dauer einfach zu viel für mich und meinen Körper, ich fühlte mich nur noch erschöpft, leer, ohne Antrieb und jede Faser in mir schrie irgendwann nur noch laut um Hilfe. Meine Akkus waren leer, wie man so schön sagt. Das Beste für mich sei eine 3wöchige Kur, riet mir mein Arzt. Der hat gut reden, wie soll ich das denn mit Kindern und Beruf vereinbaren? Nein, es musste eine andere Lösung her, eine mit allen Faktoren kompatible Lösung. 

Ich ging in die örtliche Apotheke und schilderte der freundlichen Angestellten meine Probleme. Sie hörte sich alles an und gab mir dann den Tipp, es mal mit Astaxanthin zu versuchen. Sie erklärte mir die Anwendungsweise und alles Wissenswerte rund um dieses Supplement. Für mich hörte sich das alles wunderbar an, denn dieses Präparat schien die Lösung all meiner Probleme zu sein. 

Ich muss zugeben, gerade zu Beginn, als ich es bereits über eine Woche eingenommen habe und immer noch nichts bemerkt habe, war ich doch etwas verunsichert, doch nach der zweiten Woche etwa konnte ich deutliche Veränderungen an mir und meinem Zustand wahrnehmen. Ich fühlte mich fitter, belastbarer, ausgeglichener, schlief wieder besser und auch qualitativer, der Job lief praktisch von alleine und die Kinder waren auch wie ausgewechselt, kurzum: das Leben zeigte sich wieder von seiner schönen Seite! 

Wenn es Ihnen wie mir geht und Sie kurz vor einem Zusammenbruch stehen, dann zögern Sie nicht länger, besorgen Sie sich Astaxanthin und Sie werden auch die wundersamen Wirkungen erleben – ganz ohne Nebenwirkungen!”

Klaus-Dieter, Frührentner, 51 Jahre:

“ Nach einem Unfall in meiner Kindheit litt ich schon mein ganzes Leben lang an Arthrose. Ein Leben ohne Schmerzen, täglichen Schmerzmitteleinnahmen und morgendlicher Steifheit kannte ich überhaupt nicht mehr. Und glauben Sie mir, ich hatte schon alle bekannten OP – Methoden ausgeschöpft und hatte obendrein keine Lust mehr auf einen weiteren Krankenhausaufenthalt – von den neuerlichen Schmerzen ganz zu schweigen! Jedoch wollte ich dieses Leben so auch nicht mehr ertragen. Ich suchte nach einer Alternative oder einer unterstützenden Behandlungsform. Da ich Frührentner bin, habe ich jede Menge Zeit und konnte so auch auf Messen und dergleichen mein Wissen diesbezüglich erweitern.  

Von einem Osteopathen wurde ich auf den Wirkstoff Astaxanthin hingewiesen. Er nannte mir auch ein paar sehr gute Links und Adressen und so wurde ich immer mehr von der Anwendung dieses natürlichen Stoffes überzeugt. 

Heute nehme ich Astaxanthin bereits seit über einem Jahr und ich konnte meine schädigenden, schulmedizinischen Medikamente um die Hälfte weniger dosieren. Zudem fühle ich mich gelenkiger, fitter und leistungsfähiger als in den letzten 15 Jahren. Ich habe nicht nur in Bezug auf meine Schmerzen von Astaxanthin profitiert, mein komplettes Allgemeinbefinden hat sich verbessert, einfach Klasse!”

Thorsten und Steffi N., Neu – Eltern, 42 und 38 Jahre:

“Wir kennen uns schon seit unserer frühesten Kindheit, da wir Nachbarn waren. Unsere Hochzeit war nur noch eine Frage der Zeit. Jedoch war uns schon sehr früh klar, dass wir unbedingt Kinder miteinander haben wollen. Also haben wir versucht, schwanger zu werden. Ich denke, es waren etwa 2 Jahre, in denen wir es vergeblich versucht haben. Schließlich waren wir davon überzeugt, dass entweder mit mir oder mit Thorsten etwas nicht stimmen könnte. Wir gingen zu unserem Hausarzt und schilderten unsere Befürchtungen. Dieser hat uns dann an diverse Fachärzte verwiesen, welche schlussendlich dann herausfanden, dass Thorstens Spermien eine mindere Qualität aufwiesen. Eine Menge an Therapien und Medikamenten wurden an ihm “ausprobiert” (wir kamen uns wirklich wie die sprichwörtlichen Versuchskaninchen vor), jedoch alles ohne Erfolg. Wir waren total deprimiert, sahen unseren großen Traum von den eigenen Kindern in weite Ferne gerückt.

Eines Abends lernten wir dann auf einer Vernissage eines Bekannten von uns einen Heilpraktiker kennengelernt. Max war uns gleich sehr sympathisch und schon nach kurzer Zeit kannte er unsere Probleme hinsichtlich des Kinderwunschs. Nach kurzem Überlegen riet er uns dann, es doch einmal mit Astaxanthin zu versuchen. Er klärte uns über den Wirkstoff umfassend auf und nannte uns auch eine seriöse Bezugsquelle.

Thorsten begann also mit der täglichen Einnahme dieses Astaxanthins, doch leider ohne irgendeine Veränderung zu bemerken. Wir riefen den Heilpraktiker an, der uns jedoch nur sagte, dass wir eben etwas Geduld haben müssten. Wir sollten weiter versuchen, schwanger zu werden. 

Fast hatten wir mit unserer Familienplanung abgeschlossen, als ich mich einfach nicht mehr wohlfühlte. Morgendliche Übelkeit waren die ersten Anzeichen, welche mir seltsam vorkamen. Ich kaufte heimlich einen Schwangerschaftstest, da ich Thorsten erst einweihen wollte, wenn ich Gewissheit hatte. 

Was soll ich ihnen sagen? Nach etwa einem halben Jahr täglicher Einnahme von Astaxanthin waren wir endlich schwanger!”

Astaxanthin – Anwendung und Einnahme

Wer sich für Kapseln oder Tabletten entscheidet, muss sich nicht um die Dosierung des Produktes kümmern. Bis Sie etwas von der Wirkung merken, muss sich der Stoff erst in den Zellen einlagern. Dies kann einige Wochen dauern. Es lohnt sich also, am Ball zu bleiben und nicht nach ein paar Wochen die Einnahme zu unterbrechen. Da Astaxanthin praktisch frei von Nebenwirkungen ist und auch sonst keine schädigenden Wirkungen der Substanz bekannt sind, eignet sich Astaxanthin auch für eine lebenslange Anwendung.  

Wann muss ich Astaxanthin einnehmen?

Es gibt bei der optimalen Tageszeit der Einnahme von Astaxanthin keine Empfehlung. Es spielt keine Rolle, ob Sie den Wirkstoff am Morgen, Mittag oder Abend einnehmen. Der Wirkstoff wird zu jeder Zeit des Tages gleich gut aufgenommen.Das Supplement reichert sich nach und nach im Körper an, ähnlich einem Depot,  und somit ist die irrige Behauptung, Astaxanthin müsse morgens eingenommen werden, widerlegt. Die Tageszeit der Einnahme ist völlig irrelevant auf die Wirkungsweise des Supplements.

Astaxanthin ist unter anderem fettlöslich und kann folglich auch nur in einer fettigen Umgebung vom Körper aufgenommen werden (ebenso verhält es sich mit dem Beta Carotin aus den Karotten – auch hier sollte die Aufnahme zusammen mit einem Öl erfolgen). Hier liegt nun der große Vorteil der Darreichungsform in Kapseln, denn in ihnen ist bereits ein Öl enthalten, der Wirkstoff darin bereits gelöst. Dies kann etwa Distelöl, Krillöl oder auch Olivenöl sein, je nach Herstellungsland. 

Bleibt  noch die Frage, ob die Einnahme von Astaxanthin von einer Mahlzeit abhängig ist. Diese Frage ist mit “Nein” zu beantworten. Sie können Astaxanthin ohne eine Mahlzeit zu sich nehmen. Möchten Sie jedoch die Aufnahme in den Körper verbessern, so kombinieren Sie die Einnahme mit einer Mahlzeit. Im besten Fall befindet sich in dieser Mahlzeit eine kleine Menge Fett, das optimalste Ergebnis erzielen Sie, wenn ihre Mahlzeit Omega 3 Fettsäuren enthält. 

Dosierung – Welche Menge sollte ich einnehmen?

Um einen schnelleren Wirkungseintritt zu erreichen, können Sie mit einer höheren Einstiegsdosis von rund 12 Milligramm Astaxanthin beginnen. Diese behalten Sie für rund eine Woche bei und verringern dann auf ca. 4 bis 6 Milligramm pro Tag.  

Haben Sie ein bestimmtes Symptom und möchten bzw. müssen den Wirkstoff sehr exakt und individuell dosieren, so lohnt sich hier der Kauf des Präparates in Pulverform. Dieses kann genauer dosiert werden – allerdings ist hierzu eine sehr feine Waage von Nöten.

Hier finden Sie die Symptome im Überblick mit der empfohlenen Wirkstoffmenge:

  • Schutz vor freien Radikalen – 5 bis 10mg 
  • Unterstützung Herz- Kreislaufsystem – 12mg
  • Stärkung des Immunsystems – 4 bis 8mg 
  • Senkung des Cholesterinspiegels – 12mg 
  • Verbesserung der Gedächtnisleistung – 12mg 
  • Bei Arthrose und Rheuma – 4mg 
  • Verbesserung der Zeugungsfähigkeit – 16 mg, therapiebegleitend

Haben Sie jedoch keine bestimmten Symptome, sondern möchten ihrem Körper einfach nur etwas Gutes tun und zur Steigerung ihrer allgemeinen Leistungsfähigkeit und des Befindens beitragen, so werden Ihnen hier 4 Milligramm Astaxanthin sehr gut tun und deutliche Verbesserungen hervorrufen. Dieses ist übrigens die niedrigste Dosis, in der Astaxanthin verfügbar ist.

Entscheiden Sie sich für die niedrigste Dosis, so können Sie, wenn keine oder nur wenig Wirkung eintritt, beruhigt die doppelte Dosis (2 Kapseln/Tabletten) täglich einnehmen. Dosierungen bis maximal 12 Milligramm sind unbedenklich. 

Um oxidativen Stress entgegenzuwirken, bietet sich eine tägliche Dosierung von 5-10mg an

Lisa SV-Redaktion

Wie lange darf man Astaxanthin einnehmen? (maximaler Zeitraum gemeint)

Astaxanthin ist für die Langzeitanwendung geeignet und kann problemlos dauerhaft eingenommen werden. Negative Langzeitfolgen bei der Einnahme sind nicht dokumentiert, ebenso wenig wie Nebenwirkungen im Allgemeinen. Sie können das Superfood entweder als lebenslange Einnahme planen oder kurmäßige Anwendungen durchführen. Achten Sie einfach auf die Signale ihres Körpers, dieser wird ihnen sicher sagen, wann es Zeit für die Anwendung von Astaxanthin ist. 

Auch können Sie, wenn Sie wissen, dass eine stressreiche Zeit ansteht, bereits vorbeugend mit der Einnahme von Astaxanthin beginnen. So sind Sie sicher, dass Sie diese belastende Zeit ohne Probleme durchstehen werden. 

Welche weiteren Inhaltsstoffe sind in Astaxanthin Kapseln enthalten?

Viele Menschen bevorzugen die Einnahme von Wirkstoffen in Kapselform. Auch Astaxanthin ist in dieser Darreichungsform erhältlich (in den Dosierungen 4 bis 12 Milligramm). Der Vorteil dieses Kapselform ist, dass der leicht zerfallende Stoff hier bereits in Öl (Distel-, Oliven- oder Krillöl etc.) gelöst ist und somit länger haltbarer und leichter zu händeln ist. 

Der Nachteil dieser Darreichungsform liegt auf Seiten der Vegetarier und Veganer, denn die Kapseln werden meist aus tierischer Gelatine hergestellt. Es gibt jedoch auch Varianten im Handel, welche explizit für Veganer und Vegetarier geeignet sind. 

Welche Nebenwirkungen haben diese  Präparate?

Bis dato sind noch keine Nebenwirkungen des Wirkstoffes an sich dokumentiert. Dies heißt aber nicht, dass es nicht in diversen Einzelfällen zu allergischen Reaktionen gekommen sein könnte. Die bisherigen Studienergebnisse erbrachten lediglich, dass die Einnahme des Wirkstoffs von den Versuchsteilnehmern über einen Zeitraum von 8 Wochen ohne Probleme vertragen wurden.  

Jedoch muss an dieser Stelle darauf verwiesen werden, dass das Astaxanthin in manchen Präparaten aus Krustentieren gewonnen wird bzw. die Kapseln Fisch- oder Krillöl enthalten und somit für Personen mit einer Fisch- oder Meeresfrüchte – Allergie lebensbedrohlich sein können. Sollten Sie zu diesem Personenkreis gehören, so klären Sie die Herkunft des Stoffes im Vorfeld ab.  

Ist Astaxanthin gesundheitsschädlich?

Nach den bisher gewonnenen Erfahrungen ist festzuhalten, dass sich keine Schäden an der Gesundheit durch die Einnahme von Astaxanthin ergeben – auch in sehr hohen Dosen nicht. Somit zählt Astaxanthin zu den sichersten Präparaten überhaupt. 

Wo kann ich Astaxanthin Präparate kaufen?

Präparate, welche den Wirkstoff Astaxanthin enthalten unterliegen nicht der Arzneimittelverordnung, sie sind lediglich als Nahrungsergänzung klassifiziert und somit frei im Handel verkäuflich. Aus diesem Grund sollten Sie sich vor dem Kauf sehr gut über die Herkunft des Wirkstoffes informieren. 

Im idealen Fall entscheiden Sie sich für Produkte aus deutscher Herstellung, da diese aus geschlossenen Systemen stammen. Somit ist eine Verunreinigung nahezu ausgeschlossen. 

Dringend abraten müssen wir ihnen vor vermeintlichen “Schnäppchen” aus Fernost. Bei diesen Präparaten werden vermehrt hohe Pheophorbid – Werte gemessen. 

Finden können Sie Präparate mit Astaxanthin in größeren Drogerieketten, im Online Handel und in der örtlichen Apotheke. Hier erhalten Sie dann auch gleich eine ausführliche Beratung obendrein.

Achten Sie auf die Herstellung: Astaxanthin sollte bestenfalls aus Grünalgen gewonnen werden, vor Verschmutzung geschützt, in einem geschlossenen Röhrensystem

Lisa SV-Redaktion

Seit wann ist Astaxanthin bekannt?

Astaxanthin ist eines von rund 800 bekannten Carotinoiden. Doch, was sind Carotinoide überhaupt? Sicher kennen Sie den Begriff nur im Zusammenhang mit Karotten und den Augen, doch Carotinoide sind viel mehr als nur Karotten. Lesen Sie hier nun die Geschichte der Carotinoide und auch die des Astaxanthins. 

Carotinoide sind sogenannte pigmentierte Phytochemikalien, welche sich in Pflanzen, Bakterien, Algen und einer Vielzahl anderer Lebewesen finden. Sie stellen eine der vielfältigsten Gruppen natürlicher Pigmente dar, welche die leuchtenden Farben, wie Orange, Rot und Gelb, besonders in Gemüse, Früchten und diversen Pflanzenteilen hervorbringen.

Carotinoide gehören der Klasse der fettlöslichen Terpene an, Verbindungen, die auch als Triterpenoid bezeichnet werden. Sie sind die frühesten und am besten untersuchten Phytochemikalien in der Biologie – Geschichte. Ihre Anwendung und ihr Nutzen sind seit dem 18. Jahrhundert bereits dokumentiert. 

Schließlich gelang es dem berühmten österreichischen Chemiker Adolf Lieben im Jahr 1863 an der Universität in Palermo, Carotinoide in menschlichem Gewebe nachzuweisen. In der heutigen Zeit kennen wir über 1.100 dokumentierte Carotinoid Verbindungen. Dabei werden diese in 2 Kategorien eingeteilt:

  1. Xanthophylle – Sauerstoffhaltige Carotinoide, in der Regel ist ihnen ein gelbes Pigment beigeordnet. Astaxanthin, Lutein, Beta – Cryptoxanthin und Zeaxanthin sind einige Beispiele. Zu den Lebensmitteln mit hohem Xanthophyll Gehalt gehören Kürbis, Eigelb, Avocado, Grünkohl und Spinat. Sie stehen als Synonym für gesunde Augen. 
  2. Carotine – Nicht sauerstoffhaltige Carotinoide, typischerweise mit orangefarbenem Pigment verbunden. Zu ihnen gehören etwa Alpha Carotin, Beta Carotin und Lycopin. Zu den Lebensmitteln mit viel Carotinoid gehören Karotten, Papaya, Tomaten, Mandarinen, Süßkartoffeln und Cantaloupe.

Astaxanthin gehört zur Unterklasse der Xanthophylle und ist das, was “die Farbe” einiger Wasserbewohner, wie etwa Lachse, Forellen, Hummer, Krebse und anderer Meerestiere verursacht. Auch für die typische rosa Färbung der Flamingos ist das Astaxanthin verantwortlich. 

Das Supplement wird im technischen Bereich unter vielerlei Bezeichnungen geführt:

  • 3´S-Astaxanthin
  • 3´-Dihydroxy-4 
  • Dihydroxy-3
  • 4′ bêta-carotène 
  • Ovoester  
  • Microalgen 
  • Astaxantina 
  • Astaxanthin

Der schmeichelhafteste Namen ist jedoch “der König der Carotinoide”, was auf seine starke Wirkung als Antioxidans hindeutet. Besonders von Bedeutung ist die Substanz, da sie sich nie in ein Prooxidans verwandelt. Das heißt, dass es nie zu einer zerstörerischen Oxidation im Körper kommen kann. Das macht die Anwendung von Astaxanthin besonders sicher. 

Noch vor wenigen Jahren war Astaxanthin exklusiv in der Fischzucht zu finden. Es findet dort Verwendung als Zusatzfutter, um aus den weißen Regenbogenforellen lachsrotes Fischfleisch zu erhalten. Dieses kann die Industrie dann als “Lachsforelle” besser vermarkten. Ebenfalls ist das Astaxanthin für die Gesundheit der Fische verantwortlich. Diese stärkenden, gesund haltenden Aspekte hat das Astaxanthin auch für den Menschen, wie man heute weiß. 

In der Zwischenzeit gibt es eine ganze Menge an wissenschaftlichen Studien zum Astaxanthin, teils mit unterschiedlichen Messwerten. Dies ist begründet in den unterschiedlichen angewendeten Verfahren der Studien. Es lohnt sich daher, bei Interesse, die kompletten Studien zu lesen und dann miteinander zu vergleichen. 

Natürliches Astaxanthin in Pflanzen und Tieren

Sie wissen bereits, dass das Astaxanthin zumeist aus der Blut- oder Rotalge gewonnen wird, also ein natürlich vorkommender Stoff ist. Astaxanthin wird als sekundärer Pflanzenstoff in einigen Algen, Plankton, Schimmelpilzen und Bakterien gebildet. Das Superfood zählt zu der großen Familie der Carotinoide, von denen es rund 800 verschiedene gibt – Astaxanthin jedoch ist das “Mega – Carotinoid” überhaupt. 

Am häufigsten begegnet uns aber das Beta Carotin, auch Provitamin A genannt. Astaxanthin ist von seinem chemischen Aufbau her zwar den bekannteren Beta Carotin, Zeaxanthin und Lutein ähnlich und teilt mit ihnen auch viele der physiologischen Eigenschaften und gesundheitlichen Wirkungen, die dieser Stoffgruppe zugeschrieben werden – jedoch ist Astaxanthin um ein Vielfaches wirksamer und effektiver, als alle anderen bisher bekannten Carotinoide.

Gebildet werden die Carotinoide von Pflanzen. Ihre wichtigste Aufgabe ist es dort, während der Photosynthese (zur Erklärung: Die Photosynthese ist quasi der Stoffwechselprozess der Pflanzen. Sie wandeln Wasser, Kohlendioxid und Licht in Sauerstoff und Glucose um. Die Glucose wird für das Wachstum gebraucht. Mit dem Sauerstoff können Pflanzen jedoch nichts anfangen – also geben Sie ihn in die Umgebung ab) die Chlorophyllmoleküle vor der Zerstörung durch Photooxidation zu schützen – auch hier wirken sie schon als wichtiges Antioxidans

Ebenfalls erweitern sie die Wellen – Bandbreite, mit welcher die Pflanze Licht aufnehmen und umwandeln kann – zum Teil sind sie auch am Transfer der Energie selbst beteiligt. Sie fungieren als sogenannte “Licht – Erntepigmente”, welche die Photonen aufnehmen und die Energie an das photosynthetische Reaktionszentrum der Pflanze weiterleiten.

Das uns bekannteste und am häufigsten vorkommende Carotinoid ist das Beta Carotin (Stichwort: Karotten), das auch unter der Bezeichnung Provitamin A bekannt ist. Etwa 50 andere Carotinoide zeigen ebenfalls diese Wirkung als Provitamin. Dies bedeutet, dass sie im menschlichen Organismus in Retinol/Vitamin A umgewandelt werden. In ihrer Funktion als Antioxidans können Carotinoide wirkungsvoll dabei helfen, vielen mit Zellalterung und Entzündungen einhergehenden Krankheitsbildern wie Krebs, Grauem Star, Arteriosklerose, Parkinson, Rheuma, Alzheimer und Hautalterung vorzubeugen.

In diesen Pflanzen und Tieren kommt das Astaxanthin natürlich vor:

  • Algen (Plankton)
  • Pilzen 
  • Bakterien
  • Hummer
  • Lachse 
  • Krebse
  • Krill
  • Garnelen
  • Forellen 
  • Flamingos

Zur Information: Flamingos kommen als weiße Vögel zur Welt. Erst die Ernährung mit der Blut- oder Rotalge lässt das Gefieder im Laufe der Zeit so wunderschön rosa erscheinen, wie wir es alle von den majestätischen Vögeln kennen. 

Ähnlich verhält es sich beim Lachs. In der Regel verfügen die Zuchtlachse nicht über die charakteristische Färbung, wie die Wildlachse sie aufweisen. Für einen besseren Verkauf wird der Farbton oftmals künstlich erzeugt. Dasselbe gilt natürlich auch für die Regenbogenforelle. 

Astaxanthin in Nahrungsmitteln

Antioxidantien können Sie nicht nur in Form von Kapseln, Pulver oder Tabletten zu sich nehmen, es gibt durchaus auch Lebensmittel, welche diese Substanz in sich bergen. Diese finden Sie jedoch ausschließlich in frischen, lebendigen Nahrungsmitteln – also nur in Rohkost

Hier finden Sie nun einen Auszug der Nahrungsmittel, welche besonders antioxidativ wirken: 

  • Blaubeeren: Sie enthalten sehr viele Polyphenole, welche für die Farbe und das Aroma der Frucht verantwortlich sind. Diese agieren als Radikalfänger, sind also antioxidativ. Außerdem enthalten die kleinen Beeren viel Vitamin A, C und E.
  • Tomaten: Die Nachtschattengewächse enthalten reichlich von den pflanzlichen Farbstoffen Carotinoiden. Umso kräftiger rot die Tomaten gefärbt sind, desto reicher ist ihr Gehalt an Lycopin, ebenfalls ein besonders stark wirkendes Antioxidans.
  • Kaffee: Das schwarze Gold enthält von Natur aus Polyphenole, welche ebenfalls zur Stoffklasse der Antioxidantien gehören. Polyphenolen wird eine entzündungshemmende und krebsvorbeugende Wirkweise nachgesagt.
  • Rotwein: Die Trauben, aus denen der Wein gewonnen wird, enthalten Polyphenole, die wichtige Radikalfänger sind. Diverse Studien belegten bereits, dass Rotwein vorbeugend gegen Krebs ist. Außerdem ist in Weintrauben das Antioxidant Fisetin enthalten, welches das Langzeitgedächtnis stärken soll. Aber Vorsicht: Der positive Effekt für den Körper ist nur bei mäßigem Verzehr wirksam.
  • Nüsse: Die Früchte enthalten besonders viel Vitamin E, auch ein starkes Antioxidans. Bereits eine Hand voll Nüsse am Tag kann den oxidativen Stress im Körper deutlich reduzieren.
  • Karotten: In Karotten findet sich eine erhebliche Menge an Beta Carotin, welches auch der Familie der Carotinoide angehört. Beta Carotin verfügt auch über eine sehr starke antioxidative Wirkweise. 
  • Äpfel: Das Geheimnis der Äpfel liegt unter der Schale: hier findet sich jede Menge Vitamin C, das stärkt die Abwehrkräfte und hält fit. Äpfel enthalten zudem mehr als 30 Spurenelemente und Mineralstoffe (etwa Kalium).
  • Kartoffeln: Neben ihrem Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen verfügen Kartoffeln über reichlich Phenole und Polyphenole, welche ebenfalls eine antioxidative Wirkung haben.
  • Zwiebeln: Zwiebeln und auch Knoblauch gehören zur Gattung “Allium”, welche eine besonders große Menge an Flavonoiden und Antioxidantien enthalten. Mehrere Studien haben ergeben, dass ein regelmäßiger Verzehr von Zwiebeln das Krebsrisiko senken und vor einem Herzinfarkt schützen kann.
  • Brennnessel: Das vermeintliche “Unkraut” verfügt über viel Vitamin A, C, E und K. Wildwachsende Brennnesseln liefern siebenmal mehr Vitamin C als etwa Orangen. Die Brennnessel wirkt entwässernd und spült Giftstoffe aus dem Körper, deshalb sind sie bei einer Detox Kur nahezu unerlässlich. Durch das enthaltene Eisen und den grünen Pflanzenstoff Chlorophyll sind Brennnessel – Blätter blutbildend und blutreinigend.
  • Grünkohl: Sehr reich an Vitamin C, das die Abwehrkräfte stärkt. Außerdem versorgt Grünkohl den Körper mit Vitamin E, was gut ist für die Haut und die Augen. Darüber hinaus mit dem Anti – Aging – Vitamin A. Das war jedoch bei Weitem noch nicht alles: der Grünkohl verfügt über Mineralstoffe (Kalzium, Eisen und Kalium) und eine Menge an sekundären Pflanzenstoffen, unter anderem Quercetin, ein Antihistamin und Antioxidans.
  • Brokkoli: Das grüne Gemüse enthält Folsäure, Eisen, Vitamin C, Kalium, Kalzium, sowie Beta Carotin, welches sehr gut für die Augen ist. Außerdem haben Studien ergeben, dass das enthaltene Sulforaphan eine natürliche Waffe gegen Krebs darstellt. Achtung: Die Inhaltsstoffe sind sehr empfindlich, deshalb sollten Sie den Brokkoli nur dämpfen, dünsten oder roh essen, nicht “totkochen”. 
  • Avocado: Sie besitzt mit 30% den höchsten Fettanteil aller Gemüse – und Obstsorten. Trotzdem ist es empfehlenswert, sie in seinen Speiseplan einzubinden, denn es handelt sich größtenteils um gesunde, mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die Avocado liefert obendrein B- und E-Vitamine, sowie blutbildendes Eisen und hat ebenfalls eine antioxidative Wirkung.

Astaxanthin können Sie natürlich nur durch den bereits benannten Wildlachs zu sich nehmen – dann müssten Sie jedoch rund 1,5 Kilogramm davon am Tag verzehren. Daher ist zur gezielten Versorgung ihres Körpers mit Astaxanthin ein Präparat in pulver-, tabletten- oder kapselform die beste Wahl! 

Fazit

Ewige Jugend, Fitness, Belastbarkeit, schöne Haut, gesunde Zellen und Schmerzen und Entzündungen gehören nicht mehr der Vergangenheit an – wie hört sich das für Sie an? Wie das Paradies? Das muss keine Fiktion mehr sein, denn Sie kennen nun den Schlüssel zu all dem. Es findet sich in Form einer natürlichen Substanz, welche völlig sicher in der Anwendung ist, da sie einen aus der Natur stammenden, chemisch unveränderten Stoff darstellt. 

Die Rede ist natürlich von der Substanz Astaxanthin, dem Hauptakteur unseres Ratgebers. Kein anderes Antioxidans kann es mit “dem König” aufnehmen, denn seine Wirkweise ist unübertroffen. Unter den über 800 anderen Carotinoiden findet sich keines, welches ähnlich stark und effektiv wirkt wie das Astaxanthin. 

Zuerst fand das Superfood nur Anwendung in der kommerziellen Fischzucht – hier als Farb- und Gesundheitsgarant. Was jedoch den Fischen gut tut, das kann doch dem Menschen nicht schaden, oder? Schließlich ernähren wir uns ja zum Teil von den Wasserbewohnern. So fingen dann die ersten Forschungen an dem Supplement an. 

Es stellten sich immer mehr die positiven Eigenschaften dieses Carotinoids heraus und es fanden sich immer mehr Hinweise auf seine Wirksamkeit gegen diverse Krankheitsbilder. So kann das Supplement etwa helfen gegen:

  • Schäden durch UV-Licht
  • Vorzeitiger Hautalterung entgegen
  • Nachlassender Gedächtnisleistung
  • Stärkung des Immunsystems
  • Krebs, hier vorbeugend
  • Verbesserung der Netzhautfunktion
  • Sodbrennen
  • Verhindert Altersflecken
  • Erhöhung der sportlichen Leistungsfähigkeit um bis zu 55%
  • Verringerung der LDL-Oxidation im Blut und somit Senkung des Risikos für Arteriosklerose
  • Reduzierung der Intensität und Dauer einen Karpaltunnelsyndroms 
  • Verbesserung der Spermaqualität sowie die Spermafunktion

Grundsätzlich jedoch lohnt es sich für jeden, der sich fitter und leistungsfähiger fühlen möchte, Astaxanthin täglich einzunehmen. Da es frei von Nebenwirkungen ist und auch keine schädigenden Einflüsse auf die Gesundheit zu befürchten sind, kann das Supplement auch ein Leben lang eingenommen werden.  

Quellenverzeichnis:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31772142
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31766490
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31765702
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31754984
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31747793
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4584352
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5946307
  8. http://www1.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d20/20b.htm

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