Demenz: Symptome, Ursachen und Therapiemöglichkeiten

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Demenz ist der Überbegriff für Alzheimer. Wenn man von Alzheimer spricht, bedeutet es, dass es sich um eine Demenz vom Typ Alzheimer handelt. Alzheimer ist eine hirnregionale Erkrankung, deren Heilung bislang nicht möglich ist. Dabei handelt es sich um eine stetige Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit. Daraus resultiert auch eine entsprechende Veränderung der eigenen Persönlichkeit.

Symptome

Das wohl bekannteste Symptom ist die Gedächtnisstörung. Dabei kann sich die Erkrankung sowohl auf das Kurzzeit- als auch das Langzeitgedächtnis auswirken. Wenn es sich auf das Kurzzeitgedächtnis auswirkt, vergisst die betroffene Person die Momente der letzten Minuten. Dabei können Ereignisse, Namen, Zahlen, Daten und Fakten vergessen werden.
Ein weiteres Symptom ist die Orientierungsstörung. Dabei vergisst die betroffene Person den aktuellen Standort und hat auch Schwierigkeiten, sich zu orientieren, um von einem Ort zum anderen zu kommen. Betroffen sind davon auch Wege die von einem Ort zu anderen führen.

Da es sich um eine Erkrankung im Hirnbereich handelt, kann auch die Sprache davon betroffen sein. Hierbei kann die betroffene Person Schwierigkeiten bekommen in normalen Sätzen zu sprechen, weil Wörter, Satzverläufe und Grammatik vergessen werden können. Dies wird deutlich, wenn eine Person sich nicht flüssig ausdrücken kann, stottert oder sogar kein einziges Wort ausspricht.

Auch eine Störung des Urteilsvermögens gehört zu Symptom. Die betroffene Person hat aus diesem Grund Schwierigkeiten, einfache Entscheidungen zu treffen und eine einfache Handlung auszuführen. Beispielsweise wäre diese Person nicht in der Lage sich an ein einfaches Kochrezept zu halten und die entsprechenden Schritte der Reihe nach auszuführen.
Was sich sehr merklich macht, ist die Persönlichkeit der erkrankten Person. Hier können gewaltige Unterschiede zu vorherigen Verhaltensweisen sichtbar sein.

Demenz im Alltag erkennen

Zum einen können Sie die Erkrankung erkennen, wenn sich die betroffene Person nicht mehr an Ereignisse erinnern kann, die vor Kurzem passiert sind. Es könnten alltägliche Momente, aber auch Gesprächsthemen sein.
Auch ist es deutlich, wenn sich die betroffene Person nicht an einen simplen Plan halten kann. Als Beispiel könnte man die Einhaltung eines einfachen Kochrezeptes nehmen.

Sehr offensichtlich wird es, wenn sich die betroffene Person nicht mehr an einen bestimmten Weg erinnern kann, der von ihr ansonsten immer gewählt wurde. Es kann sich um den Weg in den Supermarkt handeln oder auch um den Weg nach Hause.
Außerdem könnte die betroffene Person Probleme mit dem Tag und der Uhrzeit haben. Darunter fällt nicht nur die falsche Einschätzung des Wochentages und des aktuellen Zeitpunktes, sondern auch eine erhebliche Abweichung der Jahreszahl. Auch könnte es zu Verwechselungen zwischen gestern, heute und morgen kommen.

Ein weiteres Merkmal ist, wenn die betroffene Person bestimmte Gegenständen an ungewöhnlichen Orten ablegt. Beispielsweise wird der Haustürschlüssel in eine Spülmaschine oder in einen Gefrierschrank gelegt.
Für die betroffene Person fällt es auch schwer, Entscheidungen zu treffen. Dies könnte Auswirkungen darauf haben, dass diese Person anfängt, die Körperpflege und Kleidung zu vernachlässigen.

Eine Abschottung aus dem sozialen Leben ist ebenfalls ein Merkmal. Dazu zählt, wenn die Person nicht mehr rausgeht, und aufhört die eigenen Kontakte zu pflegen. Außerdem fängt die betroffene Person immer mehr an, sich nur noch zu Hause aufzuhalten.

Ursachen

Bei der Demenz handelt es sich um eine neurodegenarative Erkrankung. Es führt dazu, dass Nervenzellen im Gehirn absterben. Dabei sind in den meisten Fällen die Nervenzellen im Cortex betroffen. Da die Nervenzellen immer mehr absterben und die Anzahl sich verringert, brauchen Impulse viel länger, um verarbeitet zu werden. Dies hängt damit zusammen, dass Nerven Impulse an ihre Nachbarzellen schicken.

Der Transport von Botenstoffen erfolgt dabei sowohl über Neurotransmitter, aber auch Acetylcholin. Wenn es um Alzheimer geht, sind Nervenzellen betroffen, die den Botenstoff Acetylcholin herstellen. Dieser Botenstoff ist vor allem für die Denk- und Lernvorgängen aber auch Erinnerungen und Orientierung zuständig.

Behandlung

Leider gibt es noch keine Therapie, die Alzheimer behandeln oder einschränken sollte. Dafür gibt es aber Nahrungsergänzugen, die eingesetzt werden können. Darunter zählt Dimethylsulfoxid. DMSO besitzt keine toxischen Wirkungen. In der Medizin wird DMSO auch eingesetzt, um die Wirksamkeit von medizinischen Mitteln gegen Demenz zu verstärken.
Zusätzlich sollen hierbei auch die Kräfte zur Selbstheilung im eigenen Körper angeregt werden.

Ein weiterer nützlicher Wirkstoff ist MSM. Methylsulfonylmethan wirkt sich positiv auf den Körper aus. Bei MSM handelt es sich um eine organische Schwefelverbindung, die sowohl in vielen Pflanzen aber auch im Organismus von Menschen und Tieren vorkommt. Auch viele Nahrungsmittel, die vom Menschen täglich verzehrt werden, enthalten einen gewissen Anteil an MSM.
Da aber die notwendige Menge von Schwefel nicht über die Nahrung täglich aufgenommen wird, sollte MSM eingenommen werden.

Fazit

Für Demenz gibt es zwar noch keine Therapie, jedoch lässt sich der Grad der Schwierigkeit dämmen. Durch gesunde Ernährung, Sport und geistige Förderung wird dafür gesorgt, dass das Gehirn mit ausreichend Boten- und Nährstoffen versorgt wird. Aus diesem Grund sind Nervenzellen immer im Prozess. Zusätzlich können Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden, um die Demenz zu reduzieren.

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