DMSO: der ultimative Ratgeber rund um Dimethylsulfoxid

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DMSO (Dimethylsulfoxid) ist ein faszinierendes organisches Heilmittel. Seit langer Zeit ist es als kostengünstiges, natürliches und bewährtes Produkt auf dem Markt vertreten. Anwendungsmöglichkeiten gibt es unzählige und diese erstrecken sich von A bis Z.

Bei Schwellungen, Schmerzen und Entzündungen fördert DMSO den Heilungsprozess. Ebenso ist es ein ideales Hausmittel, um nach sportlichen Aktivitäten die Muskeln, Sehnen und Bänder zu mobilisieren. Wer sich und seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, kann in diesem Ratgeber ein besseres Verständnis über den Wirkstoff DMSO bekommen!

Autor: SV-Redaktion | Aktualisiert: 01. Februar 2020

DMSO ist eine Wunderwaffe! Viel Spass beim Lesen und Informieren!

Lisa SV-Redaktion

Was ist DMSO?

DMSO (Dimethylsulfoxid) zählt zur Klasse der Sulfoxide und kommt überall in der Natur vor. In der Luft, im Wasser und in den Böden ist diese Substanz zu finden. Es ist Bestandteil eines globalen Schwefelkreislaufs, der letztendlich von den Mikroorganismen in den Ozeanen ausgeht. Dort wird die Grundsubstanz in Ihrer Stoffwechseltätigkeit produziert, die weiter überall auf der Erde oxidiert. Dadurch ist es der Natur möglich, essentielle Aminosäuren auf einem natürlich Weg zu bilden.

Da der Bedarf weltweit relativ hoch ist, reicht die natürliche Gewinnung jedoch nicht aus. Somit stellt die Industrie seit geraumer Zeit industrielles Lösungsmittel her. Die hochwirksame Lösung, ist eine natürliche sehr reine Schwefelverbindung die für pharmazeutische Zwecke eingesetzt wird. Bereits vor vielen Jahrzehnten wurde DMSO zudem als Heilmittel entdeckt und findet immer mehr Zuspruch. Somit ist das Lösungsmittel kein typisches Nahrungsergänzungsmittel.

Positiv ist, dass DMSO nicht nur äußerlich zur Anwendung kommt, sondern auch innerlich eine gesundheitsfördernde Wirkung entfalten kann und den Heilungsprozess ankurbelt! Nicht zu vergessen ist zudem auch der Preis, schließlich ist das Heilmittel besonders preisgünstig zu erwerben. Daher hat sich DMSO nicht umsonst einen Namen gemacht und wirkt heilend sich bei vielen verschiedenen Krankheitsbeschwerden und Symptome aus.

Die Lösung hat eine überaus wichtige Eigenschaft vorzuweisen, denn sie  besitzt keine toxische Wirkung! Das bedeutet, dass keine giftige Wirkung gegenüber Lebewesen auftritt.  Bevor es jedoch zur Anwendung kommt,  sind ein paar Eckpunkte wichtig, damit DMSO auch effektiv wirken kann. Da DMSO sehr vielseitig einsetzbar ist, kommt es zunächst auf das richtige Konzentrat an. Schließlich sind nicht alle Flüssigkeiten auch für die gleichen Anwendungszwecke bestimmt.

Struktur und Eigenschaften

DMSO ist farblos, klar und erinnert an einen leichten Knoblauch- oder Zwiebelgeruch. Die Flüssigkeit lässt sich gut mit Wasser, Alkohol und auch vielen organischen Salzen gut vermischen. DMSO ist zudem fettlöslich und findet deshalb auch in der Industrie Verwendung. In unserer Leber wird das Lösungsmittel zu MSM metabolisiert.

Die besondere Eigenschaft ist das Eindringen in die Zellmembrane, was die Tür für weitere Wirkungen öffnet. Dadurch dient die Flüssigkeit durchaus dafür, um das Eindringen in die Haut für den eigentliche Wirkstoff zu ermöglichen oder zu intensivieren.

Bei einer Heparin-Salbe wird das Lösungsmittel zum Beispiel als eine Art Transporteur eingesetzt. Hinzu kommen antiphlogistische und analgetische Eigenschaften, welche therapeutisch interessant sind. Zum Beispiel lassen sich Schmerzzustände von Rheuma vermindern.

DMSO ist unglaublich vielseitig einsetzbar, Sie werden überrascht sein!

Wie wirkt DMSO?

Die Wirkung von DMSO ist umfassend. Neben der Schlepper-Eigenschaft besitzt DMSO eine entzündungshemmende sowie abschwellende Wirkung. Ferner kann es zur Geweberegeneration und Muskelentspannung beitragen. Daher lässt sich dieses Heilmittel auch sehr gut für die Regeneration nach dem Sport einsetzen.

Das Heilmittel geht rasch durch den Körper, da es mühelos die Zellmembranen überwindet. Zügiger und umfassender kann ein Heilmittel kaum wirken. Allerdings verschwindet es fast genau so schnell wieder aus dem Organismus. Bereits nach rund 120 Stunden ist DMSO in keiner der Körperzellen mehr angesiedelt und hat dennoch eine schnelle Wirkung hervorgerufen. Folgend kommen wir auf die unterschiedlichen Wirkungsweisen von DMSO.

Die Eigenwirkung von Dimethylsulfoxid

Dieses Lösungsmittel ist unglaublich vielseitig und wurde in vielen wissenschaftlichen Studien positiv bewertet. Die therapeutisch unterstützende Eigenschaft kommen durch die Aufnahme über die Haut oder der oralen Einnahme zur Wirkung. Diese heilungsfördernden Eigenschaften beinhalten:

  • Linderung chronischer und akuter Schmerzen
  • Wirkt entzündungshemmend/abschwellend (zB. bei Sehnenentzündung, stumpfe Verletzungen, Artritis, Rheuma)
  • gefäßerweiternd (fördert Durchblutung im Organismus, Verhinderung von Zellschädigung, bindet selektiv freie Radikale)
  • Förderung der Wundheilung (bei Verbrennungen, Erfrierungen, Narben, nach Operationen,Gewebeschäden)
  • Wirkt Muskelentspannend
  • Hemmung Cholinesterase (Enzyme)
  • Verminderung allergische Reaktionen
  • Bakteriostatisch
  • Beruhigend und Konzentration fördernd
  • Ausgleichende Wirkung auf das vegetative Nervensystem – Parasympathikus
  • Regt die Selbstheilungskräfte im Körper an

DMSO als Kanalöffner (Schlepperfunktion)

DMSO ist bipolar und ist somit fett- und wasserlöslich. Salze, Extrakte aber auch Medikamente lassen sich darin auflösen. DMSO überwindet alle biologischen Membrane und erreicht Bereiche im Körper, die kaum für ein Heilmittel zugänglich sind. DMSO gilt daher als ein Kanalöffner und macht es möglich, dass andere Heilsubstanzen verbessert am Einsatzort wirken können. Auch eine Erhöhung der Bioverfügbarkeit wurde festgestellt. In der Schulmedizin wird diese Funktion gerne genutzt, um die Dosierung anderer Substanzen geringer zu halten. Eine Art liposomales Verfahren, allerdings weniger kostspielig.

Das Auszugsmittel DMSO

DMSO lässt sich sehr gut als Aromaextraktion verwenden. Dabei können zum Beispiel wirksame Heilkräuterauszüge für die Hausapotheke hergestellt werden. Einige mögliche Mischungen werden folgend aufgelistet:

  • Brennessel Mischung
  • Birken Mischung
  • Fenchel Mischung
  • Hopfen Mischung
  • Baldrian Mischung
  • Kamille Mischung
  • Propolis Mischung

In Kombination mit einer DMSO Lösung wird die Wirksamkeit der Heilpflanzen um ein Vielfaches erhöht

Einsatzgebiete in der Medizin

In der Medizin kommt häufig die Kombination mit DMSO zur Geltung. Dabei wird besonders die transportierende Eigenschaft sehr geschätzt. Ob blutdrucksenkende Medikamente, Chemotherapeutika oder Antirheumatika, die Palette ist breit gefächert. Andererseits besitzt das Heilmittel an sich ebenso gesundheitsfördernde Eigenschaften. Es hemmt zum Beispiel den Wachstum von Bakterien und schützt das Gewebe vor Entzündungen.

DMSO wird grundsätzlich in der Schmerztherapie eingesetzt und kommt dabei bei verschiedenen Erkrankungen zur Anwendung, die mit Schmerzen einhergehen. Zudem wird das Mittel ebenso für die Behandlungen von Entzündungen eingesetzt. Ferner hat sich die Wirkung ebenso auch bei  bakteriellen Erkrankungen oder Virusinfektionen bewährt.

Ganz vorne mit dabei ist die Dermatologie, wenn es sich um den Einsatz von DMSO handelt. Die äußere Anwendung auf der Haut hat sich bei vielen verschiedenen Hauterkrankungen bewährt. Das Heilmittel wirkt sich heilend auf Neurodermitis, Schuppenflechte, Akne, Wunden oder Gürtelrose aus und unterstützt aktiv den Heilungsprozess.

Im orthopädischen Sinne und der Rheumatologie hat sich das Lösungsmittel zum Beispiel bei Arthrose, Blockaden, Gelenk- und Sehnenerkrankungen oder Fersensporn bewiesen.

Das Heilmittel wirkt sich allgemein heilsam auf den gesamten Organismus aus und geht auch bei der Hals- Nasen und Ohrenkunde nicht spurlos vorbei. Ob bei Atemwegserkrankungen, Halsentzündungen oder Nervenschmerzen, DMSO ist sehr vielseitig einsetzbar.

Andererseits trägt die Substanz auch bei der Linderung von einzelnen Symptomen bei. Zum Beispiel kann DMSO Darmbeschwerden lindern, die von einer Infektion mit E.coli ausgelöst wurden.

DMSO kommt zum Beispiel bei folgenden Erkrankungen zum Einsatz:

  • Rheuma
  • Achillessehnenentzündung
  • Bänderriss
  • Blasenentzündung
  • Bandscheibenprobleme
  • Borreliose
  • Osteoporose
  • Arthrose
  • Gelenkentzündungen
  • Wunden
  • Akne
  • Allergien
  • Entzündungen im Körper
  • Magengeschwüre
  • Magen-Darm-Infektionen
  • Chemotherapeutische Nebenwirkungen
  • Demenz
  • Durchblutungsstörungen
  • Knochenbruch
  • Krebs
  • Multiple Sklerose
  • Sonnenbrand
  • Infarkte
  • Tennisarm

In vielen Profisportarten wird der Wirkstoff DMSO hocheffizient für schnelle Heilungen und Regenerationen eingesetzt

Bei Wunden

Zur äußerlichen Anwendung kommt DMSO vermehrt zum Einsatz. Es fördert die Wundheilung und wirkt Narbengewebe entgegen (kein reines DMSO verwenden!).

Bei stumpfen Verletzungen

Stumpfe Verletzungen des Bewegungsapparates können mit DMSO in Kombination behandelt werden. Dabei wird das Mittel oder die Mischung auf dem betroffenen Körperbereich eingerieben. Andererseits ist dafür auch DMSO als Auszugsmittel passend.

Bei Bandscheibenproblemen

Bandscheibenprobleme sind häufig mit Schmerzen verbunden, die den gesamten Bewegungsablauf beeinflussen. DMSO kann dabei Abhilfe schaffen und Schmerzzustände effektiv eindämmen.

Bei Allergien

Allergien sind manchmal besonders zäh und die Heilung ist häufig langwierig. Um den Heilungsprozess zu beschleunigen, hat sich ebenso DMSO als Auszugsmittel bewährt.

DMSO bei Demenz

Das Heilmittel kann bei Demenzerkrankung eingesetzt werden. Dabei fördert es die Durchblutung und stärkt das Gewebe. Nebenbei wirkt es sich positiv auf die Nerven aus. Diese Wirkungsweise kann sich positiv auf Demenz auswirken.

Bei Borreliose

Bei akuten Krankheitsbeschwerden sowie auch bei einem erneuten Auftreten der Symptome kann DMSO innerlich angewendet werden. Es hat sich bewährt, das Heilmittel mit Wasser verdünnt und auf nüchternen Magen einzunehmen (bitte Packungsbeilage beachten).

Bei Knochenbruch

Ebenso wie bei stumpfen Verletzungen, kann DMSO zwar keine medizinische Behandlung ersetzen, allerdings den Heilungsprozess bei Knochenbrüchen unterstützen.

Bei Verbrennungen

Verbrennungen sind mit besonderer Vorsicht zu behandeln. Bei leichten Verbrennungen kann DMSO als ergänzendes Heilmittel zum Einsatz kommen.

Bei Krebs

DMSO besitzt eine zellschützende Wirkung. Diese Eigenschaft unterstützt die Therapie bei Krebserkrankungen. Zudem kommt die regenerierende Wirkung zugute.

Bei Herpes

Eine große Bedeutung besitzt DMSO bei der Behandlung von Herpes-Infektionen. Es erweist sich als ein schnelles, hochwirksames Mittel und lindert zügig die Symptome. Deshalb ist es häufig ein wichtiger Bestandteil von derartigen Arzneimitteln. Herpes ist häufig ein relativ zäher und unangenehmer Wegbegleiter. Da DMSO die Nachbildung von viraler DNA hemmt, wird die Heilung effektiv unterstützt. Das Heilmittel ist ein wichtiger Bestandteil bei der therapeutischen Behandlung.

Bei Rheuma

In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass eine Wirksamkeit in der Therapie von Rheuma besteht. Laut Forschungsergebnisse konnten nicht nur Schmerzen gelindert, sondern auch Entzündungen der Gelenke reduziert werden. Maßgeblich daran beteiligt ist eine 50 % Lösung Dimenthylsulfoxid. Zum Beispiel verstärkt die Zugabe von DMSO die Wirkung von entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften.

Bei Magen- und Darmerkrankungen

Das vielseitig einsetzbare Heilmittel wirkt sich wohltuend bei Magen- und Darmerkrankungen aus. Freie Radikale werden eingefangen, was einer schützenden und schmerzlindernden Funktion im Magen-Darmtrakt nachkommt. DMSO kann gezielt chronische Darmerkrankung hemmen und ein erneutes Auftreten der Beschwerden verhindern. Daher gilt es als sehr gut wirksames Mittel der Prophylaxe (Vorbeugung).

Erstes Herantasten durch die Bauchnabel-Therapie

Der Bauchnabel ist ein Narbengewebe und auch oft ein potenzielles Störfeld. Auch ist der Bauchnabel in der chinesischen Medizin eine wichtige energetische Zone. Hierbei tröpfelt man auf den Bauchnabel einige Tropfen (2 Tropfen Salzwasser + 2 Tropfen DMSO) ein.

Allgemeine Anwendungshinweise

Da es sich bei DMSO zwar um ein frei verkäufliches und hochwirksames Heilmittel handelt, sind dennoch besondere Vorgehensweisen zu beachten. Zuerst muss sichergestellt werden, dass keine Erkrankung die Einnahme unmöglich macht. Sollte keine Gewissheit bestehen, hilft ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt weiter.

Die Dosis erfolgt entsprechend der Packungsbeilage. Schwangeren und Mütter in der Stillzeit ist zu empfehlen, in dieser Zeit auf die Einnahme zu verzichten. Es liegen keine wissenschaftliche Langzeitstudien vor, welche die Einnahme als werdende Mutter oder in der Stillzeit untersucht haben.

Bei der Lagerung und Anwendung sollte DMSO nicht mit Kunststoff in Kontakt kommen. Einmalhandschuhe während der Behandlung sind optimal. Wird das Heilmittel äußerlich angewendet, dann sind durchaus leichte Hautirritationen möglich. Diese äußern sich in einem Kribbeln, leichten Jucken oder Brennen auf der Haut. Wäscht man diese Hautpartien mit klarem Wasser ab, lassen die Hautreizungen direkt nach.

Die intensive, durchaus penetrante Geruchsentwicklung ist ein normaler Prozess. Dieser deutlich wahrnehmbare Geruch ist unbedenklich. Ferner kann bei der inneren Einnahme ein bitterer Geschmack im Mund auftreten.

Äußerliche Anwendung

Für die äußerliche Anwendung gibt es das Mittel in vielen verschiedenen Variationen und Konsistenzen. Ebenso als alleiniges Gesundheitsmittel und als Bestandteil von anderen Salben und Cremes. Unscheinbar ist DMSO gewiss nicht und wird in verschiedenen Konzentrationen und Packungsgrößen verkauft.

Ein leichtes Einmassieren genügt und das Mittel kann seine Wirkung entfalten. Durchaus ist die Anwendung auf Wunden (obere Hautschicht), Schorf oder rissige Haut möglich. Es kommt aber ganz darauf an, um was es sich bei dem jeweiligen Produkt handelt. Grundsätzlich seht bereits auf der Verpackung geschrieben, für was das Produkt bestimmt ist.

Die äußerliche Anwendung gelingt durch den Kontakt mit der gereinigten Haut. Kontakt mit den Augen und Schleimhäuten muss dabei vermieden werden, denn alle Salben, Cremes sind nur für den Einsatz auf der Hautoberfläche vorgesehen. Auch der Intimbereich und die Kopfhaut gehören grundsätzlich nicht zum Behandlungsbereich.

Die äußere Anwendung benötigt zwar keinerlei medizinische Kenntnisse, unumgänglich ist jedoch die fachgerechte Anwendung. Wie bereits einige Studien bewiesen haben, ist die Wirkung durchaus enorm. Daher ist es wichtig, DMSO nicht als Bodylotion anzuwenden, die einfach einmal auf der Haut aufgetragen wird. Schließlich ist DMSO ein wirksames Mittel der Naturheilkunde.

Gut zu wissen ist, dass mögliche Hautreaktionen direkt gestoppt werden können. Wer daher leichte Hautirritationen bemerkt, kann die Hautpartie einfach sanft mit klarem Wasser reinigen.

Konzentrationsbeispiele für die äußerliche Anwendung:

Rumpf und Arme 30-70 %ige Lösung
Hals und Kopf 20-50 %ige Lösung
Füße und Beine 40-80 %ige Lösung
Hautwarzen und Herpes 80-100 %ige Lösung

Quelle: Hartmut P. A. Fischer, „Das DMSO-Handbuch“ ISBN: 978-3981525519

Schritt für Schritt-Anleitung um eine sichere äusserliche Verabreichung zu garantieren

  • die betroffene Körperstelle muss entkleidet sein
  • Hände und die zu behandelnde Körperstelle mit Wasser und Seife gründlich reinigen. Es sollten keine Rückstände von Lotions und Cremes vorhanden sein.
  • Als Schutz für Boden und Möbiliar ein Handtuch zur Unterlage verwenden
  • Angenehme Position wählen um die zu behandelnde Stelle gut zu erreichen
  • Die Lösung mit einer Glaspipette oder einem Küchentuch auf die gewünschte Stelle auftröpfeln bzw. auftupfen. Die Substanz wird nicht eingerieben!
  • Der Wirkstoff sollte nun bis zu 60 Minuten von der Haut aufgenommen werden, danach mit Wasser die Behandlungsstelle gründlich reinigen

Bei Schlaganfall-Patienten wird DMSO seit Jahren erfolgreich angewandt.

Innerliche Anwendung

Für die innerliche Anwendung eignet ist ausschließlich ein zertifiziertes Mittel in Flüssigform geeignet. Auf der Packung muss direkt ersichtlich sein, dass das Produkt für die innere Anwendung bestimmt ist.

Die innerliche Anwendung bezieht sich nicht auf einen bestimmten Körperbereich, sondern ist ganzheitlich zu betrachten. Schließlich kann somit nicht bestimmt werden, wo genau die Substanz wirken soll. Die innere Anwendung durchströmt wohltuend den gesamten Körper und das Ganze binnen einer kurzen Verweildauer.

Bei der Innerlichen Anwendung darf DMSO niemals pur verwendet werden!

Hinweise für die innere Anwendung:

Die Tagesdosis orientiert sich am eigenen Körpergewicht, d.h. 0,05 g-1g DMSO pro Körpergewicht. Maximal zwischen 4-5 Teelöffel DMSO pro Glas mit 0,3 l Wasser, Saft oder Tee. Durch Zugabe von Zitronensaft kann die Geruchsauscheidung eingedämmt werden.

Dosierungsbeispiele:

Körpergewicht Anfangsdosis Maximaldosis
40 kg 2 g 40 g
50 kg 2,5 g 50 g
60 kg 3 g 60 g
70 kg 3,5 g 70 g
80 kg 4 g 80 g
90 kg 4,5 g 90 g

DMSO kann mit anderen natürlichen Mitteln kombiniert werden

Das Heilmittel hat in erster Linie eine Schlepperfunktion, somit ist es mit anderen Wirkstoffen sehr gut kombinierbar. Hierbei wird eine Dosisreduktion erreicht und das gewünschte Wirkpotential erhöht.

Beispiel: Wird eine Schmerztablette mit DMSO kombiniert eingenommen, wirkt sie möglicherweise doppelt so stark.

Natürlich sollte man hierbei ein wenig Erfahrung mitbringen, welche Kombinationen entsprechend geeignet wären. Ihr Hausarzt kann Sie dabei bestens unterstützen.

Folgende Wirkstoffe können u.a. verwendet werden:

  • Magnesiumchlorid
  • Vitamin C
  • Natron
  • Wasserstoffperoxid
  • Propolis
  • Borax
  • Hämatoxylin
  • Meerwasser
  • MSM
Dimethylsulfoxid sollte in jeder Hausapotheke vorhanden sein
Dimethylsulfoxid sollte in jeder Hausapotheke vorhanden sein

Wann sollte DMSO nicht angewendet werden?

Es gibt Risikogruppen, die von einer DMSO Behandlung absehen sollten:

  • Wenn die Einnahme von Beruhigungsmitteln erfolgt
  • Wenn blutverdünnende Medikamente eingenommen werden
  • bei Neurodermitits
  • Bei Diabeteserkrankung
  • Schangere und Mütter in der Stillzeit
  • Bei Überempfindlichkeit von DMSO
  • Bei Nierenleiden und entsprechender Einnahme von Medikamenten
  • Bei Lebererkrankung und entsprechender Einnahme von Medikamenten

Welche DMSO Produkte gibt es?

Es gibt viele verschiedene Produkte auf dem Markt, die frei verkäuflich in Drogerien, über das Internet oder der Apotheke erworben werden können. Sie unterscheiden sich nicht nur preislich, sondern auch von den  Zusammensetzungen, der Anwendungsbereiche und der Darreichungsform. Grundlegend sei gesagt, dass DMSO immer die gleichen Eigenschaften besitzt, allerdings durch verschiedene Kombinationen gezielter wirkt.

DMSO Spray

Der Spray ist für die äußerliche Anwendung geeignet und wird direkt auf die Haut aufgesprüht. Angewendet werden kann ein Spray bei Sportverletzungen, Prellungen, Krämpfen, Muskelkater oder auch Schnittwunden, Dehnungsstreifen und Akne.

Manchmal findet man einen solchen Spray in der modernen Hausapotheke, da dieser sehr leicht selber angewendet werden kann. Auch nach Sportverletzungen kann DMSO eine positive Wirkung erzielen. Der Spray ist ohne Rezept erhältlich und grundsätzlich frei von chemischen Zusätzen und Konservierungsstoffen. Hierbei kommt oftmals eine 60% Mischung zum Einsatz. Gerne wird ein solcher Spray von Profi-Sportlern in den USA verwendet.

DMSO Creme

Eine DMSO Creme eignet sich ebenso ausschließlich für die äußerliche Anwendung und ist teilweise mit weiteren Wirkstoffen ergänzt. Ob nach sportlicher Anstrengung oder bei etwaigen Gelenk- und Muskelschmerzen; die Creme lässt sich sehr gut in die Hautpartien einmassieren und beugt Muskelkater vor und wirkt sich wohltuend auf Beschwerden des Bewegungsapparates aus.

Um eine viskoses Präparat selber herzustellen, kann hierbei ein reines Aloe-Gel dienen. Im Mischverhältnis von 50:50 (DMSO, Aloe-Gel) erhält man eine Creme, die hervorragend wirkt.

Creme-Mischungen sollten vor der Verwendung immer frisch angerührt werden, da diese nicht lange haltbar bleiben.

DMSO Flüssig

Die flüssige, orale Einnahme beschränkt sich nicht auf einen bestimmten Körperbereich. Somit gelangt die Substanz in den gesamten Organismus und kann dort die gesundheitsfördernden Eigenschaften entfalten.

Dabei ist auf das passende Mischverhältnis zu achten, die auf der Verpackung angegeben ist. Ideal ist es, die passende Menge an Flüssigkeit mit einem Glas Wasser zu verdünnen.

Hinweis: Wer DMSO ganzheitlich und nicht nur für eine bestimmte Körperregion verwenden möchte, dann ist die orale Einnahme ideal.

Zubehör für die Zubereitung einer DMSO Lösung

DMSO wird meist in einer Braunglasflasche ausgeliefert. Der Wirkstoff würde Nichtglasverpackungen (z.B. Plasik) zersetzen und die Bestandteile aufnehmen. Weiterhin sollte auch die Dosierung in Glas- oder Keramikbehältern erfolgen, eine Tropfpipette ist eine geeignete Hilfe zur äußerlichen Anwendung einer DMSO Lösung.

Wie wird DMSO gelagert?

Lagern lässt sich dieses Produkt optimal an einem trockenen Ort im Haus. Ideal ist ein Vorrats- oder Medizinschrank. Direkte Sonneneinstrahlungen sind zu vermeiden. Kälte ist ebenso nicht passend, da das Mittel unter 18,5 Grad kristallisiert. In Kellerräumen oder im Kühlschrank ist die Lagerung nicht zu empfehlen. Hierbei gilt:

  • luftdicht
  • lichtgeschützt
  • Braunglasflasche
  • bei Raumtemperatur lagern
  • nicht in Plastikflaschen lagern, da sich die Giftstoffe von der Flasche lösen

Wie lange bleibt DMSO im Körper?

Die Verweilzeit von DMSO kann bis zu 36 Stunden anhalten und wird auf natürlichem Wege ausgeschieden. Der Körper lagert DMSO nicht ein und verbleibt daher nur eine kurze Zeit im Organismus.

Nebenwirkungen bei der Anwendung auf der Haut

Sehr empfindliche Personen können eventuell leichte Hautreizungen und Allergien entwickeln, die aber nach Absetzen von DMSO von selbst wieder abklingen.

Wer die Dämpfe nicht einatmet und den direkten Kontakt mit dem Gesicht, den Augen und Atemwegen vermeidet, wird grundsätzlich mit keinerlei unerwünschten Nebenwirkungen rechnen müssen.

Nebenwirkungen bei oraler Einnahme

Bei der oralen Einnahme treten prinzipiell keine Beschwerden auf. Sollte es jedoch zu Übelkeit, Erbrechen, Magenkrämpfen, Kopf- oder Bauchschmerzen kommen, dann ist die Einnahme zu stoppen. Klingen die Symptome nicht von selbst wieder ab, ist ein Termin beim Hausarzt ratsam. Eventuell hängt es dann mit einer weiteren Unverträglichkeit oder einer falschen Dosierung zusammen.

Bei der Einnahme von Medikamenten kann DMSO bekanntlich die Wirkung verstärken. Ist daher nichts anderes verordnet, sollte das Heilmittel nicht in Verbindung mit Medikamenten eingenommen werden. Da es ansonsten zu einer unerwünschten, stärkeren Reaktion des Medikaments kommen kann.

Mehrere wissenschaftliche Studien zeigen, dass bei DMSO die Toxizität sehr gering ist. In dieser Hinsicht sogar sicherer als Aspirin. Die feststellbare Toxizität wird mit dem sogenannten LD 50-Wert angegeben, je größer der LD 50-Wert eines Stoffes ist, desto sicherer ist er:

LD50-Wert Kochsalz 3000 mg/kg
LD50-Wert Ibuprofen 636 mg/kg
LD50-Wert ASS 200 mg/kg
LD50-Wert Nikotin 50 mg/kg
LD50-Wert DMSO 14.500 mg/kg

Eine typische und unbedenkliche Nebenwirkung ist der knoblauchartige Geruch. Dieser Geruch wird über die Haut ausgedünstet und ist völlig normal, lediglich etwas unangenehm. Nach spätestens 1,5-2 Tagen nimmt der Geruch gänzlich ab.

Es ist möglich, pürierte Zitrusfrüchte zu sich zu nehmen, um den Geruch zu minimieren. Jede Person reagiert jedoch unterschiedlich, wodurch nicht immer mit einem unangenehmen Geruch zu rechnen ist.

Als Tipp gilt: Sollte der Partner den Geruch als unangenehm empfinden, könnte eine Mini Partner-Therapie helfen, wodurch der Geruch nicht mehr so sehr wahrgenommen wird.

DMSO kaufen – was muss beachtet werden?

Hierbei sollte nur zertifizierte Pharmaqualität mit der Bezeichnung „Ph.Eur.“ gekauft werden, dabei handelt es sich um einen Reinheitsgrad von 99,9%. Es gibt Mindestabgabemengen von 100 ml bis 1 l, um erste Versuche mit diesem Hausmittel zu machen.

DMSO in der Tiermedizin

Das Tier kann auch von den überaus heilungsfördernden Eigenschaften von DMSO profitieren. Seit Jahrzenten wird das Heilmittel in der Tiermedizin erfolgreich angewendet. Hierbei werden dieselben DMSO Lösungen verwendet, die auch am Menschen wirksam sind. Im Pferderennsport z.B. werden Sprunggelenk- und Bänderverletzungen behandelt. Auch bei Mittelohrentzündungen, Durchfall oder Appetitlosigkeit kommt das Mittel erfolgreich zum Einsatz und bringt den Vierbeiner wieder zu Kraft und Lebensenergie.

DMSO auch für Tiere gut
DMSO bringt deinen vierbeinigen Liebling wieder auf die Pfoten

Wissenschaftliche Erkenntnisse von DMSO

Bereits in den 1960er Jahren, genauer vom 21. November 1967 bis zum 20 Februar 1968, wurde eine Langzeitstudie durchgeführt. Leiter der Studie war Richard Charles Lebo. Er konnte feststellen, dass DMSO sehr sicher ist.

Zurückzuführen sind die Erkenntnisse auf die drei bis 30-fach höhere Dosis, die er als Forschungsgrundlage heranzog. Ebenso konnte einer der Entdecker, Robert Herschler, die Wirkung von DMSO in Hinsicht auf die Toxizität erläutern. Das Heilmittel sei ein sicheres Mittel, welches gering toxische Wirkungen zeigt.

Dennoch ist es noch ein relativ unbekanntes Mittel, welches häufig nur in Fachkreisen zur Sprache kommt. Jedoch nicht gar in dem Umfang, wie es sich so manche Wissenschaftler erhofft haben. Bislang sieht die FDA noch mit keinem sonderlich großen Interesse entgegen.

Die Aufmerksamkeit ist daher nicht überwältigend. Dass DMSO weniger toxische Stoffe beinhaltet und ebenso gut verträglich ist, ändert ebenso nichts an der Aufmerksamkeit. Schließlich ist DMSO laut dem therapeutischen Index vielfach sicherer als Aspirin. Eine toxische oder karzinogene Wirkung ist prinzipiell nicht gegeben. Dennoch steht das Mittel nicht gar so sehr im Rampenlicht der Heilmittel.

Wirksamkeit laut Studien

Der Wissenschaftler Stanley W. Jacob entdeckte bereits in den 1960er Jahren, wie schnell DMSO wirkt. Er behandelte sieben Testpatienten, die unter einer Schleimbeutelentzündung im Schultergelenk litten. Die Schmerzen und Einschränkungen waren bereits schon so stark, dass sie selbst bei alltäglichen Pflichtaufgaben wie das An- und Ausziehen von Kleidung auf fremde Hilfe angewiesen waren.

Dabei rieben die Ärzte die Schulter der Patienten mit DMSO ein. Der Professor Stanley W. Jacob und Mediziner Edward E. Rosenbaum konnten eine unglaubliche Entdeckung machen, denn bereits nach kurze Zeit war eine Schmerzlinderung zu bemerken. Es gelang bis hin zur Schmerzfreiheit des Schultergelenks der Patienten.

Der Grund der effektiven Wirkung gegen Schmerzzustände wurde 1978 genauer untersucht. An einer Studie der Cleveland Clinic Foundation nahmen über 200 Patienten teil. Die schmerzstillende Wirkung ist darauf zurückzuführen, dass DMSO durch eine Nervenblockade der schmerzleitenden, peripheren C-Fasern gelingt. Deshalb kann bis dato eine rasche Schmerzlinderung festgestellt werden. Die Schmerzfreiheit kann bis zu sechs Stunden anhalten.

DMSO in der Kritik

Bereits zu früheren Zeiten stand der hochwirksame Wirkstoff im Fokus der Wissenschaft. Daraus kommt die fundierte geschichtliche Entwicklung hervor. Nachdem bei Tieren unerwünschte Folgen des Wirkstoffs zum Vorschein kamen, verlor auch die Forschung das Interesse daran.

Allerdings wurde diese Grundlage wieder aufgehoben und mit neuen, aktuellen Forschungsergebnissen abgewogen. Das Heilmittel weist einige  Wirkungen in Kombination mit Medikamenten auf, welche die hochwirksamen Eigenschaften begründen. Nach wie vor ist DMSO im Fokus der Forschung und wird heutzutage als effektives Mittel eingesetzt.

DMSO in Deutschland

In Deutschland konnten vorab keine Studien vorgelegt werden, welche die Wirksamkeit bestätigen. Im Jahre 1965 wurde die Zulassung beim Bundesgesundheitsamt beantragt, mit dem Verweis auf amerikanische Studien. Die Hinweise reichten aus und das die Substanz der Medikamente wurde zugelassen.

Die rasche Markteinführung kam jedoch genau so schnell wieder zum erliegen. Dieses geschieht im deutschsprachigen Raum ebenso aufgrund der Tatsache, dass bei Tests unerwünschte Nebenwirkungen festgestellt wurden. Das Oxid verschwand vom Markt und keiner mehr redete oder schrieb über den Nutzen.

Doch auch in Deutschland hielt dieser Zustand nicht lange an. Bereits als weitere Studien nachweisen konnten, dass die unerwünschten Nebenwirkungen nicht auf den Menschen zutreffen, rückte der Nutzen des DMSO wieder vermehrt in den Vordergrund.

Bereits 1966 war es im Nachbarland Österreich, genauer in Wien, wieder im Fachgesprächen präsent. Dort hieß es, dass dieses Heilmittel zumindest für die Behandlung von traumatologischen Erkrankungen und Entzündungen sowie bei chronischen Erkrankungen der Gelenke positive Erfolge erzielt.

Im Jahre 1982 wurde DMSO wieder auf dem deutschen Markt eingeführt. Das erste Produkt nach der Wiedereinführung war die Sportsalbe mit dem Namen Dolobene des Pharmaunternehmens Merckle.

Die relativ niedrige Dosis von nur rund 15 Prozent war zu dieser Zeit dennoch eine Besonderheit auf dem Markt. Weitere Salben, zum Beispiel gegen Herpes, folgten. Es kamen ebenso Medikamente in die Apotheken, die DMSO als Wirkstoff beinhalteten.

Pharmaindustrie ohne großes Interesse

Die Pharmaindustrie hat kein großes Interesse daran, das Mittel zu bewerben und bekannter zu machen. Es ist wohl eines der Gründe, weshalb DMSO noch nicht in jedem Haushalt vertreten ist. Auch ist die Wirksamkeit weniger bekannt.

Wohl sind es die betriebswirtschaftlichen Aspekte, welche das Mittel etwas in den Schatten stellen. Der Preis ist besonders niedrig, ein Patent ist nicht mehr möglich und außerdem verringert es die Dosis von Medikamenten. Eventuell spielen diese Eckpunkte mit hinein, dass die Substanz nicht voll und ganz zum Einsatz kommt.

Auch Ärzte nehmen aus diesen genannten Gründen häufig Abstand von dem Heilmittel. Da es zudem frei verkäuflich ist, spielt es in dieser Hinsicht auch keine Rolle, den behandelnden Arzt direkt danach zu fragen. Häufig haben sich Ärzte derart wenig mit der Wirksamkeit befasst, dass DMSO komplett als Option ausscheidet.

Nach wie vor spielt die Pharmaindustrie eine große Rolle, die einen bedeutenden Einfluss auf die Indikationen hat. Auch wenn Studien und Forschungsarbeiten gewisse Auswertungen preisgeben, ist es oft noch ein langer Weg bis zur Akzeptanz eines Wirkstoffs.

Bei einer Studie aus dem Jahr 2016 haben Forscher die Wirkungsweise des Oxids im Bezug auf Infektionserreger beobachtet. Ferner wurde durch die Forschungsarbeit klar, dass eine Konzentration von 2 % die entzündungsfördernde Prozesse hemmen kann. Diese Erkenntnisse geben Aufschluss darüber, dass es sich um ein hochwirksames Substanz mit entzündungshemmenden Eigenschaften handelt.

Hinweis: Es wurde deutlich, dass die Wirkung von der Konzentration abhängig zu sein scheint. DMSO kann bei zu niedriger Konzentration die Entzündungen fördern und ebenso bei einer genügend hohen Konzentration mindern. Diese Schlussfolgerung ist bedeutend. Wie alle Heilmittel, so kann die Wirkung nur dann gelingen, wenn die Einnahme den Hinweisen entsprechend erfolgt.

DMSO Geschichte vor der Entdeckung

Entdeckt wurde die Substanz bereits schon im Jahre 1866. Der russische Wissenschaftler Alexander Saytzeff war bereits aufmerksam auf diese ölige, farblose und geruchsintensive Substanz geworden und erkannte schon zu dieser Zeit den Nutzwert der Lösung. Bereits zur damaligen Zeit wurde DMSO sehr gerne in Laboratorien als Lösungsmittel und Farbverdünner oder Frostschutz eingesetzt.

DMSO war allerdings als Heilmittel in den 1860er Jahren noch gänzlich unbekannt und hielt sich rund 80 Jahre auf diesem Standpunkt. Viele Jahre später, in den 1960er Jahren, waren amerikanische Forscher dabei, diverse Aufbewahrungsflüssigkeiten von Transplantationsgewebe zu untersuchen. Dabei entdeckten sie, dass Flüssigkeiten mit DMSO die Zellen stabilisieren und eine regenerierende Wirkung zeigten. Dadurch kam es schnell dazu, dass DMSO ein neues Forschungsfeld eröffnete.

Wann kam die Entdeckung als Medikament?

Im Jahr 1964 wurde die medizinische Wirksamkeit entdeckt. Stanley Jacob berichtete davon, dass DMSO besonders leicht in die Haut eindringt. Ferner transportiert es durch biologische Membrane kleine Moleküle.

Seit diesem Zeitpunkt ist das Lösungsmittel im Visier und stellte sich bei diversen Publikationen im wieder unter Beweis. Allerdings legte die amerikanische Food and Drug Administation (FDA) klinische Studien kurzzeitig auf Eis, da dass DMSO Veränderungen des Refraktionsindex der Linse in den Augen der Versuchstiere verursacht hatte.

15 Jahre später wurde die behördliche Einschränkung jedoch wieder aufgehoben. Auch wenn prinzipiell die Anzahl der Studien relativ gering ist, gewinnt DMSO immer mehr Interesse und Anerkennung bei der Behandlung von verschiedenen akuten und chronischen Erkrankungen.

Zum heutigen Zeitpunkt ist das Heilmittel für die Behandlung interstiteller Zystitis (chronische Entzündung der Blasenwandschicht) zugelassen, was zudem die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA bestätigt hat. Für die Behandlung wird zum Beispiel eine Lösung zur Hälfte des Heilmittels in der Harnblase verabreicht. Dieses Beispiel zeigt, dass DMSO nachweisliche eine Wirkung besitzt, die in vielerlei Hinsicht zur Gesundheit beitragen kann.

Ist DMSO gefährlich?

DMSO ist laut Studien ungefährlich. Diese Grundlage bezieht sich auf die äußere Anwendung und hat besondere Erfolge vorzuweisen. In Deutschland wurde bereits einige Sportler mit einem speziellen DMSO-Gel behandelt, welches schnell und hochwirksam die Beschwerden linderte. Auch Schmerzpatienten konnten bereits von der Wirkung profitieren.

DMSO-Behandlung ist unkompliziert und vielseitig

Die Anwendung ist einfacher denn je, sollte aber bedacht erfolgen. Schließlich kann das Mittel ungehindert in den menschlichen und tierischen Organismus geraten und an Organe gelangen. Daher ist es wichtig, dass das verwendete Präparat nachweislich zertifiziert ist und daher als Nahrungsergänzung oder Kur-Mittel zugelassen ist.

Nach 4 bis 8 Stunden  ist die Konzentration im Blutserum am höchsten Punkt. Dieses gilt aber nur für die Verabreichung über die Haut. Die orale Einnahme entfaltet für gewöhnlich nach 4 Stunden die volle Wirkung und ist nach rund 120 Stunden nicht mehr nachweisbar.

DMSO Handbuch und Praxisbuch

Wer sich einmal weitere Infos über die Wirkung des DMSO einholen möchte, kann sich in die Literatur einlesen und weitere Hintergründe erfahren. Daraus geht zudem eher hervor, ob die Einnahme dieses etwas umstrittenen Mittels eine sinnvolle Tat ist. Es hängt nämlich durchaus auch vom allgemeinen Gesundheitszustand eines jeden Menschen ab.

Ein informatives Buch auf dem Markt wäre zum Beispiel die Fachliteratur von Hartmut Fischer. Dieses Werk ist besonders umfangreich und klärt Unverständlichkeiten über das Thema DMSO auf. Hartmut Fischer ist Heilpraktiker und hat sich bereits intensiv mit der Materie befasst.

Ein weitere Fachbuch zum Thema DMSO hat Dr. Morton Walker verfasst. Darin geht es darum, wie Schmerzen mit dem Mittel gelindert werden können. Leser tauchen darin ein, die Wirkung der Substanz zu verstehen und die Anwendung richtig umzusetzen. Neben zahlreichen Fallgeschichten geht der Autor auf die wissenschaftlichen Aspekte ein. Diese Literatur ist sowohl für den Beginner als auch Könner geeignet und lehrt intensives Wissen im Bezug auf die Thematik.

Weitere Infos sind in dem Buch DMSO und MSM Premium-Handbuch zu finden. Die Autoren gehen umfassend auf die Thematik ein. Das Buch ist dann ideal, wenn weitere Fakten ergründet werden möchten. Häufig kommt dieses Buch dann gelegen, wenn bereits schon erste Zeilen über DMSO bekannt sind.

Hinweis: Selbstverständlich steht jedem Leser frei, sich seine eigene Meinung über das Thema DMSO zu bilden. Erweiterte medizinische Fachkenntnisse setzen die Bücher nicht voraus.

Zusammenfassung

Im Allgemeinen ist DMSO ein relativ unbekanntes Heilmittel, welches jedoch eine effektive Wirksamkeit besitzt. Wer sich damit anfreunden kann, wird sich ein wohltuendes Heilmittel nach Hause holen. Allerdings nur dann, wenn die gesundheitlichen Aspekte nicht dagegen sprechen. Die Einnahme soll weder belasten, noch Unverträglichkeiten hervorrufen. Nur dann ist DMSO auch wirklich sinnvoll.

Vorteilhaft ist, dass DMSO wissenschaftlich untersucht wurde und es bereits einige Studien vorliegen. Somit können sich Interessierte sehr gut an den wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren und sich demnach für oder gegen DMSO entscheiden. Die gesundheitsfördernden Eigenschaften sind vorhanden, wenn auch von der Pharmaindustrie noch nicht gar so sehr im Fokus.

Im Ganzen sind die Studien viel wert. Darin ist die Wirkung eindeutig nachgewiesen. Wer allerdings lieber auf altbewährte Heilmittel setzt, ist eventuell mit allzeit beliebten Methoden besser bedient. Empfehlenswert ist, sich vorab zu informieren und Literatur darüber zu lesen. Fachbezogene Zeilen liefern aufschlussreiche Fakten über dieses wirksame Heilmittel.

Studien und Fachliteratur über DMSO

  • https://dr-peterklose.de/2012/dmso-ein-verkanntes-wundermittel/6/
  • https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0152538
  • https://vitalinstitut.net/dmso/#quelle-31
  • https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0152538
  • https://www.chemie.de/lexikon/Dimethylsulfoxid.html#Eigenschaften_und_Toxizit.C3.A4
  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28220525
  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3510103

Literatur:

Das DMSO-Handbuch – Verborgenes Heilwissen aus der Natur (Dr. rer. nat. Hartmut Fischer)
Daniel-Peter-Verlag ISBN 978-3-9815255-1-9


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