Mönchspfeffer Agnus Castus: Der große Ratgeber zur Wirkung und Anwendung

Moenchspfeffer

Bereits seit mehr als 2500 Jahren weiß man von den heilsamen Kräften des Mönchspfeffers. Besonders wirksam ist Keuschlamm bei der Behandlung gynäkologischer Erkrankungen. Hierfür wird er auch heutzutage noch genutzt. Darunter fallen das PMS, unregelmäßige Zyklen, Wechseljahrsbeschwerden, zyklusbedingte Brustschmerzen oder auch Unfruchtbarkeiten u.v.m.

Autor: SV-Redaktion | Aktualisiert: 21. Dezember 2019

Mönchspfeffer, mein Geheimtipp zur natürlichen Regulierung des Hormonshaushalts

Lisa SV-Redaktion

Was ist Mönchspfeffer?

Vitex agnus castus, so der botanische Name des Mönchspfeffers, ist ein strauchartiges Gewächs der Gattung “Vitex” und gehört zu den sogenannten “Lippenblütler (Lamiaceae)”. Landläufig ist der Mönchspfeffer auch unter den Bezeichnungen Keuschlamm, Keuschbaum oder Liebfrauenbettstroh bekannt. Je nach Region wird er auch Pfeffersalz, Abrahamstrauch oder Tanis genannt.

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Der Mönchspfefferstrauch kann eine beachtliche Höhe von bis zu 4 Metern erreichen und bildet kleine, angenehm duftende violette bis blau-rosa oder weiß gefärbte Blüten aus. Seine Blätter sind handförmig gefingert, sehen den Blättern der Hanfpflanze zum Verwechseln ähnlich. Die Frucht ist rund 2 bis 3 mm groß und sie ähnelt einem Pfefferkorn sehr stark – daher wurden die Früchte auch im Mittelalter von den Mönchen in zerkleinerter Form als Pfeffer ausgegeben (Pfeffer war zu dieser Zeit sehr kostbar und die Mönche sparsam). Daher auch der Beiname Mönchspfeffer. 

Das ist drin im Mönchspfeffer

  • Diterpene: Sie senken den Spiegel des Prolaktin und regulieren die Progesteronausschüttung
  • Flavonoide: Sie fördern die Durchblutung
  • Castin: Es unterstützt die Hormonbalance, speziell Progesteron und Östrogen
  • Irioidglykoside: Sie sind die Schutztruppe für das Immunsystem gegen freie Radikale
  • Linolsäure: Sie stärkt die Hautbarrieren; vorbeugend gegen Hautschäden und Hautunreinheiten 

Im Mönchspfeffer sind sehr viele fördernde Inhaltsstoffe enthalten, welche nicht nur einen regulierenden Einfluss auf den Hormonhaushalt der Frau haben, sondern vielfältigere positive Einflüsse auf die gesamte Gesundheit.

Wie wirkt Mönchspfeffer?

Die Wirkungsweise des Mönchspfeffers ist noch nicht gänzlich erforscht. Es gibt jedoch mehrere Theorien, welche aber die gleichen grundsätzlichen Thesen vertreten:

  1. Opioidrezeptoren werden gebunden, die Ausscheidung des Gonadotropin freisetzenden Hormons wird verringert.
  2. Dopaminrezeptoren werden gebunden, die Freisetzung von Prolaktin durch die Hypophyse wird verringert. Dadurch werden Progesteron und Östrogen gehemmt.
  3. Östrogenähnliche Inhaltsstoffe, welche sich im Mönchspfeffer befinden, haben Auswirkungen auf den weiblichen Zyklus.

Die Wirkungen des Mönchspfeffers werden den prolaktinsenkenden und auf Dopamin reagierenden Eigenschaften zugesprochen. Der Mönchspfeffer bindet sich an die Dopamin-D2-Rezeptoren und senkt den Prolaktinspiegel, bei gleichzeitiger Normalisierung der FSH (FSH = follikelstimulierendes Hormon, auch Follitropin genannt – ein Sexualhormon aus der Glykoproteine Gruppe, welches sowohl beim Mann und der Frau in speziellen Zellen des Vorderlappens der Hypophyse gebildet wird) und der LH (LH = luteinisierendes Hormon, auch Luteinisierungshormon („gelbfärbendes Hormon“) genannt, ist bei beiden Geschlechtern zusammen mit dem FSH an der Reifung und Produktion der Geschlechtszellen beteiligt).

Die Wirksamkeit des Mönchspfeffers bei hormonell bedingte Störungen der Frau lassen sich auf die Inhaltsstoffe zurückführen, welche auf den Hormonhaushalt einwirken. Hierbei gehen die Forscher davon aus, dass die Früchte des Mönchspfeffers auf den Dopaminhaushalt (Dopamin ist der zentrale Botenstoff des Gehirns und auch als “Wohlfühlhormon” bekannt) einwirken, da sie Diterpene enthalten. Diese sollen im Übrigen auch die Entstehung von Prolaktin hemmen. 

Mönchspfeffer kaufen – 3 Punkte auf die Sie achten sollten! 

Mönchspfeffer ist ein reines Naturprodukt. Daher ist es sehr ratsam, wenn Sie sich an ein paar kleine Empfehlungen zum Kauf dieses Produktes halten, damit Sie aus der Fülle der positiven Effekte der Substanz schöpfen können.

Bio Qualität

In Zeiten von Glyphosat und Düngeskandalen ist es sehr wichtig, darauf zu achten, woher ein naturbelassenes Produkt stammt und wie es erzeugt wurde. Grundsätzlich sind Sie bei der Apotheke auf der sicheren Seite, da diese naturbelassene Produkte ausschließlich in Bio Qualität anbieten. So können Sie sicher sein, dass im Produkt keine Verunreinigung enthalten ist und Sie die pure Kraft der Natur zu sich nehmen.

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Herkunft

Achten Sie beim Kauf des Mönchspfeffers darauf, dass Sie am besten ein Präparat aus der Produktion innerhalb der EU wählen. Ideal wäre es, wenn das Präparat aus deutscher Herstellung stammt. Viele große Pharmafirmen vertreiben Präparate mit Mönchspfeffer aus deutscher Erzeugung. Fragen Sie hierzu ihren Apotheker vor Ort, dieser wird Sie sicher beraten und informieren können. 

Zusatzstoffe

Um kein Produkt mit unnötigen Zusatzstoffen zu erwerben lohnt es sich, bei den Inhaltsangaben ganz genau hinzusehen. Setzen Sie im Zweifel auf Mönchspfeffer aus deutscher Herstellung (alternativ aus der EU), denn sowohl in Deutschland, wie auch innerhalb der restlichen EU, gelten sehr strenge Vorschriften, was die Inhalts- und Zusatzstoffe von Nahrungsergänzungsmitteln betrifft. 

Mönchspfeffer Erfahrungen

Dass Mönchspfeffer bei diversen Erkrankungen und Beeinträchtigungen wirksam helfen kann, das ist erwiesen. Wenn auch noch nicht alle Wirkmechanismen gänzlich entschlüsselt sind und von den Forschern erklärt werden können. Doch in allen Ratgebern und Foren taucht bei gynäkologischen Erkrankungen, Wechseljahren oder auch Babywunsch immer wieder der Mönchspfeffer als mögliche Therapie auf. 

Bei PMS 

Das Prämenstruelle Syndrom, wie es ausgeschrieben heißt, beeinträchtigt das Leben vieler geplagter Frauen nachhaltig. Die Beschwerden reichen von unangenehmen Spannungsgefühlen in den Brüsten, über Kopf- bis hin zu Rücken- und Unterleibsschmerzen, die psychischen Belastungen nicht zu vergessen.

Wenn auch Sie unter PMS leiden, so dürfen Sie nach der Einnahme des Mönchspfeffers nicht auf ein fixes Wunder hoffen: Die Therapie erfordert Geduld und einen langen Atem. Planen Sie die Behandlung immer langfristig und setzen Sie die Substanz erst ab, wenn sich die Symptome für mindestens 3 Monate verbessert haben. Planen Sie die Einnahme des Keuschlamms gerne regelmäßig als kurmäßige Anwendung.

Grundsätzlich stehen mehrere Möglichkeiten der Einnahme des Mönchspfeffers zur Verfügung:

  • Möglichkeit 1: 40 Milligramm Mönchspfeffer (das Extrakt der Früchte) wird 1x am Tag eingenommen, ab dem 1. Tag des Zyklus, für 3 Monate. Nach dieser Zeitspanne setzen Sie dann den Mönchspfeffer ab und beobachten, ob sich ihre Symptome verbessert haben bzw. diese nicht wieder ausbrechen. Falls nötig kann der Keuschlamm in einer anderen Dosis noch weiter eingenommen werden, die weitere Alternative wäre, den Mönchspfeffer nur an den Tagen einzunehmen, an denen Beschwerden bestehen.
  • Möglichkeit 2: Ist eine Varietät der 1. Möglichkeit, ebenfalls mit einer Dosierung von 40 Milligramm Mönchspfeffer Früchteextrakt, täglich eine Einnahme. Nun die Variante: Die Häufigkeit der Einnahme unterscheidet sich von Zyklus zu Zyklus. 

Im 1. Zyklus nehmen Sie das Präparat jeden Tag zu sich. 

Im 2. Zyklus nehmen Sie den Mönchspfeffer dann nur in der 2. Hälfte (des 2. Zyklus) ein.

Im 3. Zyklus wird der Mönchspfeffer dann nur in der Woche vor der Regelblutung eingenommen.

Schließlich nehmen Sie den Mönchspfeffer nur noch dann zu sich, wenn Sie Beschwerden verspüren. 

  • Möglichkeit 3: Bei dieser Variante der Dosierung wird sehr individuell auf die Symptome der Frau eingegangen und dahingehend angepasst. Auch bei dieser Behandlung wird im ersten Monat mit einer Dosis von 40 Milligramm pro Tag begonnen. Danach können Sie den Mönchspfeffer dann entweder nur in der 2. Monatshälfte anwenden oder nur an den Tagen einnehmen, an welchen Beschwerden bestehen. Diese Variante der Dosierung sollte für mindestens 6 Monate erfolgen. Erst nach dieser Zeitspanne sollte eine Überprüfung der Beschwerden und eine eventuelle weitere Behandlung durchgeführt werden.

Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass bei einer Therapie der PMS eine Behandlungsdauer von mindestens 3 Monaten durchgeführt werden sollte. Die optimale Dosis hierfür beträgt 40 Milligramm Agnus Castus pro Tag. Einzig die Häufigkeit der Anwendung dieser Dosis kann variabel gestaltet werden.

Bei Verzögerung und Ausbleiben der Regelblutung

Für eine Frau gibt es fast nichts schlimmeres, als eine unregelmäßig einsetzende Monatsblutung. Ständig hat sie dabei im Hinterkopf, dass es “jeden Moment losgehen” kann und so sind Binden und Tampons der ständige Begleiter in der Handtasche. Das kann die Lebensqualität schon nachhaltig negativ gestalten. Aber es gibt ein Kraut dagegen: Mönchspfeffer kann ihnen helfen, ihren Zyklus wieder regelmäßig zu bekommen.

Die Gründe für eine verzögerte oder gar ausbleibende Regelblutung sind dabei sehr vielfältig und reichen von psychischen Belastungen (Fehlgeburt und dergleichen Belastendes) über veränderte Lebenssituationen bis zu beruflichem Stress, ja, sogar viele Reisen können die Balance stören.

Um wieder eine regelmäßige, monatliche Blutung zu bekommen, kann Frau hier zu Tabletten mit dem Wirkstoff des Mönchspfeffers greifen. Dank des großen Wirkspektrums ist Agnus Castus erfolgreich in der Behandlung von zu kurzen oder zu langen Zyklen, ausbleibender Monatsblutung (Amenorrhö) oder auch Schmierblutungen. Da es sich beim Mönchspfeffer um ein reines Naturprodukt handelt, müssen Sie von einer längeren Behandlungsdauer ausgehen (mehrere Monate), bis die ersten Verbesserungen zu bemerken sind. 

Während der Wechseljahre

Das Klimakterium (im Deutschen früher auch als Stufenjahre bezeichnet) bildet den Übergang von Fruchtbar zu Unfruchtbar und leitet die Menopause der Frau ein. Viele Frauen leiden in dieser Zeit unter vielfältigen, belastenden Symptomen – körperlichen und psychischen. Daher der Rat an alle Frauen ab Anfang 40:

Nehmen Sie nun bereits schon Agnus Castus ein, damit ihnen in der Menopause kein Östrogen Überschuss droht!

Nahezu alle auftauchenden Symptome entstehen durch ein Nachlassen der Hormonproduktion, der Eisprung bleibt aus. In Folge sinken der Gehalt an Gelbkörpern und auch der Spiegel des Hormons Progesteron. Eine Dominanz des Hormons Östrogen bildet sich heraus. Dieser hohe Spiegel bleibt jedoch nicht erhalten, er fällt im Laufe der Zeit auch dramatisch ab. Dieser Vorgang ist ein natürlicher Prozess und kann nicht aufgehalten oder rückgängig gemacht werden. Lediglich die belastenden Begleiterscheinungen können mit Mönchspfeffer gelindert werden. Dafür greift er aber nicht manipulativ in den Hormonhaushalt ein, sondern stellt eher die natürliche Balance in diesem wieder her.

Für Gewichtsabnahme

Nehmen Frauen ab einem Alter von Anfang 40 plötzlich zu, so stecken meist die Wechseljahre dahinter. Es kommen mehrere Faktoren dafür in Frage, dass Frauen ab diesem Alter mit dem Abnehmen große Schwierigkeiten haben – sie alle hängen jedoch mit den Wechseljahren zusammen.

Um nun die Progesteron Produktion wieder zu steigern können Sie zu Präparaten greifen, welche das Früchteextrakt des Mönchspfeffers enthalten. Der Apotheker bei ihnen vor Ort wird Sie hierzu sicher ausführlich beraten. Erwägen Sie aber auch unbedingt eine Umstellung ihrer Ernährung, nur so können Sie erfolgreich Gewicht verlieren in dieser den Körper so belastenden Zeit. 

Bei Akne

Hautunreinheiten, Akne und Pickel entstehen immer dann, wenn die Talgdrüsen der Haut verstopfen. Dies kann verschiedene Ursachen haben, etwa die falschen Kosmetikprodukte, unausgewogene und ungesunde Ernährung, Stress oder schlichtweg die Veranlagung dazu. Was vielen jedoch nicht bekannt ist: Akne kann auch durch ein hormonelles Ungleichgewicht ausgelöst werden.

Besonders in der ohnehin schon nicht einfachen Zeit der Pubertät, in welcher die Hormone Achterbahn fahren, werden viele junge Menschen dann auch noch von Pickeln und Mitessern geplagt. Unschöne, gelbe Pusteln entstellen auch das ebenmäßigste Gesicht und viele junge Menschen bekommen die Akne auch im Erwachsenenalter einfach nicht in den Griff.

Bei den jungen Frauen kann es sein, dass entsprechende Verhütungsmittel (in der Regel die Antibabypille) die Akne verschwinden lassen – es kann aber auch in die andere Richtung ausschlagen und die Akne blüht dann erst richtig auf.

Sehr von der Akne gezeichnet sind auch junge Frauen, welche unter der Erkrankung “PCO (Polyzystisches Ovarialsyndrom: erhöhter Testosteronspiegel, also zu viele männliche Hormone)” leiden. Aber auch die Einnahme bestimmter Medikamente greift nachhaltig in den Hormonhaushalt ein und nicht zuletzt kann eine Dysfunktion der Schilddrüse auch das Entstehen von Akne begünstigen.

Bei plötzlichem Auftreten von Akne lohnt es sich also immer, wenn Sie zur weiteren Diagnose einen Facharzt aufsuchen. Besprechen Sie sich mit diesem und weisen Sie ihn darauf hin, dass Sie sich mit dem Thema Mönchspfeffer bei der Behandlung von Akne auseinandergesetzt haben.

5 Erfahrungsberichte zu Mönchspfeffer

“Endlich habe ich wieder einen regelmäßigen Zyklus!”

Mariana M. schreibt am 09.04.19:

Seit ich die Pille abgesetzt habe, ist mein Zyklus durcheinander. Meine Regelblutung schien gar nicht mehr aufzuhören, es war wirklich sehr belastend. Dann las ich durch Zufall einen Bericht über die heilsamen Kräfte von Mönchspfeffer bei “Frauenproblemen”. Ich habe vor 6 Wochen mit der Einnahme von Tabletten mit dem Wirkstoff begonnen und achte darauf, dass ich sie jeden Morgen etwa zur gleichen Zeit nehme. Meine Regelblutung habe ich nun wieder einmal im Monat, so wie es sein soll.  Da ich kurz vor dem Klimakterium stehe, habe ich mich dazu entschlossen, den Mönchspfeffer weiterhin einzunehmen. Ich fühle mich einfach sehr wohl damit und da er rein pflanzlich ist, habe ich auch keine Angst vor Nebenwirkungen.”

“1 A mit Sternchen!”

Eine Anwenderin schreibt am 24.07.19:

Ich habe sehr starke Probleme während meiner Regelblutung. Starkes, schmerzhaftes Ziehen im Unterleib und sehr druckempfindliche Brüste sind die Hauptsymptome. Auch psychisch bin ich etwas gereizter als sonst und fühle mich einfach nicht wirklich wohl.  Ich habe darüber mit meinem Gynäkologen geredet und er gab mir den Tipp mit dem Mönchspfeffer. Seit einigen Wochen nehme ich das Präparat nun täglich ein und ich spüre schon deutliche Verbesserungen aller Beschwerden. Ich kann Agnus Castus nur jeder Frau empfehlen – eine 1 A mit Sternchen von mir.

“Hilfreich gegen hormonbedingte Akne!”

Lisa P. schreibt am 03.08.19:

Seit ich denken kann, leide ich unter Akne und sehr unreiner Haut. Ich griff nach jedem Strohhalm, der sich mir im Kampf dagegen bot, doch so richtigen Erfolg hatte nichts. Da las ich in einer Facebook Gruppe von den sensationellen Erfolgen anderer Leidensgenossinnen. Da es sich bei Mönchspfeffer um eine natürliche Substanz ohne chemische Bestandteile handelt, kaufte ich mir auch die Tabletten. Und siehe da: Nach einigen Wochen der regelmäßigen Anwendung bin ich der Meinung, dass sich meine Akne deutlich gebessert hat. Ich kann das Produkt nur empfehlen! Es ist wirklich hilfreich gegen hormonbedingte Akne!

“Wirkungsvolles Präparat!”

Nicole B. schreibt am 12.08.19:

Ich gehe stramm auf die 45 zu und leide seit einigen Monaten unter nächtlichen Hitzewallungen. Ich hatte zuvor für etwa 10 Jahre mit einer Hormonspirale verhütet. Nachdem diese entfernt wurde, hatte ich sehr starke Regelbeschwerden und extremes Brustspannen. Eine befreundete Apothekerin riet mir dann zu Mönchspfeffer. Ihre Meinung dazu (ich zitiere): “Mönchspfeffer ist ein der bestuntersuchtesten pflanzlichen Arzneimittel”. Sie bestellte mir die Tabletten und ich konnte dann leider auch nach 2 Monaten der Einnahme keine Verbesserungen feststellen. Fast schon wollte ich die Behandlung abbrechen. Meine Freundin riet mir aber, noch etwas durchzuhalten. Dieser Rat war wieder einmal Gold wert, denn im 3. Anwendungsmonat stellten sich die Verbesserungen dann endlich ein. Das nächtliche Schwitzen ist weg, die Brüste spannen nicht mehr. Und das beste daran: Auch meine Migräneanfälle sind so gut wie nicht mehr vorhanden! Für mich hat sich die Behandlung besonders gelohnt! Mönchspfeffer ist ein wirkungsvolles Präparat!

“Schmerzen weg und Baby bald da!”

Mia G. schreibt am 16.10.19:

Die Tage vor meinen Tagen waren immer die Hölle. Schmerzender Unterleib, von Krämpfen geschüttelt und meine Brüste konnte ich vor lauter Schmerzen nicht mehr anfassen.Nichts was mir meine Frauenärztin verschrieben hat konnte mir helfen. Da riet mir eine liebe Nachbarin zu Mönchspfeffer. Ich nehme die Tabletten 3 mal täglich und nun, nach einem halben Jahr der Einnahme, bin ich zu 100 Prozent Beschwerdefrei. Obendrein bin ich, nach 2 erfolglosen Jahren des Versuchens, nun endlich schwanger geworden. Da der Mönchspfeffer die Produktion der Gelbkörper anregt, hat es endlich geklappt!

Mönchspfeffer Anwendung

Agnus Castus ist eine Heilpflanze, ihre wirksamen Bestandteile sind die Früchte. Deren wertvolle Inhaltsstoffe können lindernd bei allerhand gynäkologischen Problemen angewendet werden. Er reguliert u.a. den Hormonhaushalt, greift aber nicht darin ein, wie etwa chemische Medikamente. Seine Wirkung  beruht auf einer Harmonisierung des Hormonspiegels.

Zur Anwendung kommt  immer industriell hergestellter Extrakt aus den Früchten. Je nach Dosierung hat der Mönchspfeffer unterschiedliche Wirkungen. So führen niedere Dosen Agnus Castus zu einer niedrigen Östrogenkonzentration bei gleichzeitig höherer Progesteron- und Prolaktinkonzentration. Dieser Umstand kann der Hemmung der Freisetzung des FSH und des LH geschuldet sein.

In der traditionellen Medizin findet der Mönchspfeffer außerdem noch Anwendung bei Depressionen (wenn Sie dieses Thema interessiert – hier können Sie sich darüber infromieren: https://www.moenchspfeffer.de/wirkung/ )  und Potenzstörungen. Zudem wurde in der Anwendung noch eine vertreibende Wirkung gegen Zecken und anderen blutsaugenden Gliederfüßer festgestellt.

Die medikamentöse Behandlung mit Agnus Castus sollte für mindestens 3 Monate erfolgen. Es kann aber auch eine Langzeiteinnahme stattfinden, da es sich beim Mönchspfeffer um ein natürliches, pflanzliches Produkt handelt. Zur Anwendung steht der Mönchspfeffer in unterschiedlichen Präparaten zur Verfügung – dazu gleich mehr.

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Mönchspfeffer Einnahme

Mönchspfeffer ist im Handel in diversen Darreichungsformen zu bekommen. Je nachdem, wo ihre persönlichen Vorlieben liegen, sollten Sie sich dann für die jeweilige Art entscheiden. Nicht jeder Mensch kann leicht Tabletten einnehmen und nicht jeder Mensch mag es, Tropfen zu sich zu nehmen. Jedoch ist für jeden Anspruch das Passende zu finden.

Tabletten

Diese Darreichungsform ist vermutlich die erfolgreichste. Viele Menschen tun sich sehr leicht damit, Tabletten einzunehmen. In der Regel sind die Filmtabletten mit dem Agnus Castus Wirkstoff auf Trockenextraktbasis und von sehr geringer Größe, so dass sie sehr einfach zu schlucken sind. Zudem enthalten sie immer die identische Menge an Wirkstoff, was die optimale Dosierung sehr leicht macht.

Tropfen

Für die Produktion von Tropfen mit dem Wirkstoff Agnus Castus werden nur die reifen Früchte des Mönchspfefferstrauchs genommen. Diese werden geerntet, getrocknet, zerkleinert und dann in den meisten Fällen in eine alkoholische Lösung gegeben. Auf diese Weise liefert der Mönchspfeffer seine wertvollen Inhaltsstoffe.

Den größten Nutzen ziehen Sie aus Produkten, welche aus biologisch angebauten Mönchspfeffersträuchern gewonnen werden. Diese sollten Sie auf jeden Fall bevorzugen. Agnus Castus Tropfen oder Tinkturen sollten oral angewendet werden. Pro Tag sollten Sie nicht mehr als 30 bis 40 Milligramm des Wirkstoffs zu sich nehmen. Im Falle einer anderen Dosierung holen Sie sich bitte zuerst den Rat eines Arztes ein. Nehmen Sie den Mönchspfeffer für mindestens 3 Monate ein. Erst nach dieser Zeit sind in der Regel erste Veränderungen bzw. Verbesserungen feststellbar.

Kapseln

Auch sehr beliebt bei den Anwendern sind Kapseln. Diese sind auch meist sehr gut einzunehmen und die enthaltene Wirkstoffmenge ist immer dieselbe. Agnus Castus Kapseln enthalten eine unterschiedliche Wirkstoffmenge, daher sind sie für jede Dosierungsempfehlung immer optimal und einfach anzuwenden.

In der Regel bestehen die Kapseln aus natürlichen Rohstoffen, viele der Produkte sind, außer laktose-, gelatine-, gluten – und gentechnikfrei, auch noch vegan zu bekommen. Einige der (guten) deutschen Anbieter der Mönchspfeffer Kapseln bieten obendrein noch eine 60 Tage Geld-zurück-, und eine 30 Tage Bestpreis-Garantie an. Also ist hier der Kauf besonders sicher und risikolos.

Tee

Hier werden  zur Herstellung keine Extrakte genommen, sondern die getrockneten Samen des Mönchspfefferstrauchs. Tee mit dem Wirkstoff Agnus Castus sind entweder als alleiniger Bestandteil zu bekommen, als auch in der Mischung mit anderen Heilpflanzen, welche auch gegen Frauenleiden helfen (Frauenmantel, Kapuzinerkresse etc.).

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Tee aus den Samen von Mönchspfeffer

Möchten Sie mit dem Mönchspfeffer ihre Monatsblutung regulieren, so trinken Sie täglich bis zu 3 Tassen des frisch gebrühten Tees. Diese Dosierung empfiehlt sich auch gegen Beschwerden in den Wechseljahren. Lassen Sie den Tee für rund 10 Minute ziehen, dann gießen Sie ihn durch ein feines Sieb und entfernen so die Pflanzenteile.

Anders als bei den standardisierten Produkten (Filmtabletten, Kapsel, Tropfen) ist der Wirkstoffgehalt des Tees Schwankungen unterworfen. Eine exakte Dosierung, wie bei den anderen Produkten ist mit dem Tee nicht möglich. Sie können aber sehr gut mit dem Tee ausprobieren, wie viel davon Sie trinken sollten um die gewünschte Wirkung zu erreichen.

Mönchspfeffer Dosierung

Bei einer Behandlung mit Agnus Castus ist die richtige Dosierung entscheidend und sollte daher zwingend eingehalten werden. Je nach verwendeter Dosis kann die Wirkung anders ausfallen. Da es sich beim Mönchspfeffer um ein Naturheilmittel handelt, sind Veränderungen erst nach einiger Zeit (mindestens 3 Monate sollte das Präparat eingenommen werden) bemerkbar. Während dieser Behandlungsdauer kann es nötig sein, dass Sie die Dosierung anpassen, also diese erhöhen oder verringern.

Dosierung bei Kinderwunsch und für einen regelmäßigen Zyklus

Damit der Zyklus genau abläuft und so eine Eizelle die Möglichkeit hat, heranzureifen, sollte eine einmalige Einnahme von 40 Milligramm Mönchspfeffer am Tag genügen. Sie können Agnus Castus auch nach Eintritt einer Schwangerschaft weiter einnehmen – in diesem Fall wirkt er stabilisierend. Beenden Sie die Anwendung mit Mönchspfeffer jedoch spätestens in der 12. Schwangerschaftswoche.

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Babywunsch positiv durch Mönchspfeffer steuern

Dosierung bei PMS

Die Beschwerden bei PMS sind sehr vielfältig – sie reichen von Krämpfen im Unterleib, über Spannungsgefühle in den Brüsten, bis zu psychischen Beeinträchtigungen. Der Mönchspfeffer wird bereits seit vielen Jahrhunderten erfolgreich dagegen eingesetzt und hat sich bewährt.

Bei der Behandlung beginnen Sie mit der Einnahme am ersten Tag ihres Zyklus. Die Einstiegsdosis ist hier recht hoch: sie wird mit 240 Milligramm Mönchspfeffer-Extrakt angegeben. Diese Dosierung ist am optimalsten für 3 Monate einzunehmen. Stellen sich nach dieser Zeit signifikante Verbesserungen ein, so sollte die Anwendung unterbrochen werden und geschaut werden, ob sich dieser Zustand dauerhaft hält.

Eine andere Alternative ist, dass die Dosierung und Einnahmehäufigkeit langsam vermindert werden und zudem nur auf eine Einnahme in der 2. Hälfte des Zyklus gesetzt wird. Zur Ermittlung der individuellen Dosierung kann der Gang zum Arzt oder Heilpraktiker sehr hilfreich sein. 

Dosierung bei Kinderwunsch

Hinter manch unerfülltem Kinderwunsch kann eine Gelbkörperschwäche stecken. Auch Zyklusunregelmäßigkeiten verhindern diese oft. Hier kann Mönchspfeffer erfolgreich zur Behandlung eingesetzt werden.

Um den Zyklus zu harmonisieren und so einer Eizelle die Chance zur Reifung und Einnistung zu geben, sollten 40 Milligramm (oder mehr) Agnus Castus täglich eingenommen werden. Auch diese Behandlungsdauer sollte bei 3 Monaten liegen.

In dieser Zeit sollte Frau ihren Zyklus genau beobachten: verändert sich dieser während der Therapie? Verläuft er regelmäßig und hält lange genug an? Je nachdem kann und sollte die Dosierung angepasst werden. 

Dosierung im Klimakterium

Bei der Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden kann es hilfreich sein, wenn Sie auf Mönchspfeffer Tee setzen. 3 mal täglich eine Tasse frisch aufgebrühten Tee sollte die Symptome deutlich verringern. Hier können Sie nach Lust und Laune mit der Dosierung experimentieren und so die optimale für sich finden.

Alternativ können Sie auch zwischen 40 bis 80 Milligramm in Kapsel- oder Tablettenform über den Tag verteilt zu sich nehmen. Auch bei dieser Anwendung müssen Sie Geduld aufbringen, da sich eine Verbesserung oftmals erst nach einer 3 monatigen Einnahmezeit zeigen kann.

Dosierung zur Luststeigerung bei Frauen

Die Anwendung als luststeigerndes Mittel bei Frauen ist leider (noch) nicht wissenschaftlich bewiesen, jedoch deuten erfolgreiche Versuche darauf hin. Um eine luststeigernde Wirkung von Agnus Castus zu erlangen, sollte mit einer sehr niedrigen Dosis gearbeitet werden – wenige Milligramm sollten bereits genügen.

Auch bei dieser Behandlung sollte der eigene Körper und die Veränderungen genau beobachtet werden und gegebenenfalls eine Dosierungsanpassung stattfinden. Ebenfalls sollten alle gesundheitlich belastenden Faktoren und auch Stress minimiert werden, um die weibliche Unlust in den Griff zu bekommen.

Dosierung nach der Schwangerschaft

Nach einer Schwangerschaft fällt es besonders jungen Müttern oft schwer, wieder zu einem regelmäßigen Zyklus zu finden. Auch kann das erwünschte Abstillen oft sehr schwer fallen. In diesen Fällen hat sich die Anwendung von Mönchspfeffer bereits vielmals bewährt, da er eine prolaktinhemmende Eigenschaft besitzt.

Bei der Behandlung dieser Beschwerden kann mit einer sehr hohen Dosierung begonnen werden. Diese darf bis zu 3 mal täglich angewendet werden, am besten direkt nach dem Stillen. Bereits nach wenigen Anwendungen sollten sich Verbesserungen einstellen. 

Mönchspfeffer für Tiere

Auch in der Veterinärmedizin wird der Mönchspfeffer erfolgreich eingesetzt. Besonders bei Tieren mit starkem Geschlechtstrieb kann das Präparat Anwendung finden, um den Hormonhaushalt wieder in Balance zu bringen.

Hunde

Viele Halter von Rüden sind in der heißen Zeit von Hündinnen besonders gestresst und geplagt. Ist eine läufige Hündin in der Nachbarschaft, so kann das dem Rüdenbesitzer schon einmal den letzten Nerv rauben. Heulen, Fiepsen, Unruhe und Futterverweigerung sind nur einige der Belastungen, die es gilt, auszuhalten.

Mönchspfeffer kann hier angewendet werden, um den Rüden ruhig zu halten, da er den Geschlechtstrieb dämpft und so den Stress minimiert. Aber auch Hündinnen kann mit der Gabe von Agnus Castus durch die heiße Zeit geholfen werden (wenn sie nicht gedeckt werden soll).

Die Dosierung richtet sich hier nach der Größe des Hundes und sollte 3 mal täglich zwischen 10 bis 50 Tropfen betragen. Rüden erhalten das Präparat je nach Bedarf (auch ganzjährig), Hündinnen wird das Mittel mit dem Beginn der Läufigkeit verabreicht.

Katzen

Bei Katern tritt während der Rolligkeit der Katzen das gleiche Phänomen auf, wie bei den Rüden. Sie stehen unter immensem Stress und dies zeigt sich durch allerhand Symptome (lautes Miauen, Futterverweigerung, aggressives Verhalten etc.). Die Dosierung sollte bei der Katze 1 Gramm Mönchspfeffer Extrakt pro Tag nicht überschreiten.

Pferde

Besonders bei einer Erkrankung mit den Equine Cushing Syndrom ist die Behandlung mit Mönchspfeffer sehr vielversprechend. Das Cushing Syndrom (es kann auch beim Menschen oder bei Hunden auftreten) ist eine Reaktion auf ein zuviel des Hormons “ACTH = Adrenokorticotropen”. Dieses Hormon sorgt dafür, dass die nebennierenrinde Glukocorticoide bildet. Auch die Bildung diverser Sexualhormone wird zum Teil über das ACTH gesteuert.

Pferde, welche unter der Cushing Syndrom leiden, verlieren über das Fortschreiten der Erkrankung immer weiter ihre Leistungsfähigkeit und auch ihre Lebensfreude. Sie entwickeln ein besonders dickes Fell, welches sie sehr schnell zum Schwitzen bringt – auch an kalten Wintertagen. Die Muskeln atrophieren und lassen die Kraft der Tiere merklich schwinden.

Um diesen Pferden (und anderen Pferden mit einer Disharmonie des Hormonhaushalts) zu helfen, kann auch zum Mönchspfeffer gegriffen werden. Je nach Gewicht können Pferde täglich zwischen 10  bis 15 Gramm des Wirkstoffs erhalten. Bewährt hat sich hier die Anwendung von Mönchspfeffer in Pulverform, da dieses über das Futter gestreut werden kann.

Auch die Behandlungsdauer beim Pferd sollte einige Monate betragen, dann sollten die Veränderungen bewertet werden und über eine Fortführung oder den Abbruch der Behandlung entschieden werden. Hier finden Sie weiter Informationen über das Cushing Syndrom: https://www.ewalia.at/ewalia-magic-tipps/cushing-beim-pferd

Mönchspfeffer Wirkung bei Kinderwunsch

Damit sich die Gebärmutter auf eine bevorstehende Schwangerschaft vorbereiten kann ist es wichtig, dass sich nach dem Eisprung aus dem Follikel der “Gelbkörper” bildet. Er ist für die Produktion des Hormons Progesteron zuständig. Dieses Hormon ist z.B. dafür verantwortlich, dass die Schleimhaut zur Genüge aufgebaut wird, damit eine Einnistung der Eizelle stattfinden kann.

Die Zeit nach einem Eisprung nennt man auch “Gelbkörperphase”. Ist diese Zeit nun durch einen Mangel des Hormons Progesteron gekennzeichnet, so kann dies eine Schwangerschaft verhindern, da in diesem Fall der Zyklus einsetzt, ohne dass eine Einnistung stattfindet. Hier hilft der Mönchspfeffer: Er kann die Bildung des Progesterons fördern und so zu einer Schwangerschaft verhelfen.

Schwangerschaft während der Wechseljahre noch möglich?

Die Wechseljahre, das sogenannte Klimakterium, sind für manche Frauen der wahre Horror, andere belastet diese Zeit im Leben überhaupt nicht. Der gesamte weibliche Organismus stellt sich um, der Zyklus und der Eisprung bleiben immer öfter aus. Es beginnt ein neuer Lebensabschnitt und vielen Frauen fällt besonders das Loslassen des alten Lebens immens schwer.

Zuzuschreiben ist das der hormonellen Umstellung, die im Klimakterium stattfindet. Diese Hormonschwankungen machen sich nicht nur durch körperliche Symptome (Hitzewallungen, Schlafstörungen, dünner werdendes Haar, brüchige Fingernägel etc.), sondern auch durch psychische Beschwerden (Aggression, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Antriebslosigkeit usw.) bemerkbar. Jedoch kann Frau nicht davon ausgehen, dass mit immer öfterem Ausbleiben der Monatsblutung auch die Fruchtbarkeit endet.

Die Zeit des Klimakteriums ist lediglich eine Zeit der hormonellen Umstellung – der Mediziner spricht hier auch von der PräMenopause. Während dieser Zeit kann es durchaus passieren, dass Frau noch schwanger wird. Wird dies nicht gewünscht, so sollte es mit dem Gynäkologen besprochen werden und eine Verhütungsmethode gefunden werden.

Mönchspfeffer für Männer: Was Sie wissen sollten!

Agnus Castus wurde hier als Mittel gegen gynäkologische Beschwerden vorgestellt. Es muss jedoch auch darauf hingewiesen werden, dass der Wirkstoff auch für Männer sehr segensreich sein kann. Lesen Sie im Folgenden, wie Agnus Castus auch ihnen helfen kann. 

Mönchspfeffer kann die Libido steigern und den männlichen Hormonhaushalt regulieren

Libido steigern

Mönchspfeffer eignet sich besonders, wenn Störungen der Libido bestehen, welche aus einem zu hohen Prolaktinspiegel resultieren. Prolaktin ist der Gegenspieler des Dopamin. Ist also der Prolaktinwert erhöht, so schließt daraus, dass der Dopaminwert zu niedrig ist. Hier kommt dann der Mönchspfeffer mit seiner hormonregulierenden Wirkung zum Zuge. So bringt Agnus Castus nicht nur den männlichen Hormonhaushalt wieder in Balance, er sorgt auch wieder für ein ausgeglichenes Wesen und eine Verbesserung der Lebensqualität, welche auch eine normalisierte Libido mit normalem Lustempfinden bedeutet.

Bei Störungen des Lustempfindens sollte Mann also auch zu Mönchspfeffer greifen. Die Anwendung dieses Wirkstoffes ist allemal bedenkenloser, als ein verschriebenes, chemisches Präparat. Anzumerken ist hierbei noch, dass eine der Nebenwirkungen beim Mann eine verminderte Fruchtbarkeit sein kann. Dies resultiert aus dem erhöhten Prolaktinspiegel. Somit hat der Mönchspfeffer auch Einfluss auf die Qualität des Spermas.

Wie schnell wirkt Mönchspfeffer?

Mönchspfeffer, wie auch alle anderen pflanzlichen Wirkstoffe, benötigen in den meisten Fällen einige Zeit bis sie wirksam sind bzw. erste Veränderungen bemerkbar sind. Das liegt daran, dass Agnus Castus ein indirekt wirkendes Mittel ist. Es reguliert, durch Eingriff, den Hormonhaushalt – dies macht die verzögerte Wirkung aus.

Der Organismus ist genötigt, den Hormonhaushalt neu auszurichten und einzupendeln. In den folgenden Zeiten muss sich dies dann durch Veränderungen (Verbesserungen) in den Symptomen zeigen. Mann braucht also Geduld! In der Regel sollten Sie sich etwa 3 Monate Zeit geben, bis die ersten Veränderungen bemerkbar sind.

Auch ist die Schnelligkeit des Wirkungseintritts davon abhängig, was mit Agnus Castus therapiert werden soll. Möchten Sie ihren Kinderwunsch realisieren, so müssen Sie den Hormonhaushalt, welcher die Produktion der Gelbkörper steuert, regulieren bzw. aktivieren. Dieser ist jedoch weitaus träger in seiner Reaktion und so ist etwa bei einer Behandlung gegen PMS ein schnellerer Wirkungseintritt zu bemerken, als wenn es um den Kinderwunsch geht.

Wie lange sollte man Mönchspfeffer einnehmen?

Mönchspfeffer als natürliche Substanz kann auch dauerhaft eingenommen werden. Vorausgesetzt natürlich, der Wirkstoff wird gut vertragen und es wird die gewünschte Wirkung damit erzielt. Somit kann Agnus Castus ein Leben lang angewendet werden. Einzig bei einer festgestellten Schwangerschaft sollte die Einnahme ab der 12. Woche unterlassen werden.

Hat Mönchspfeffer Nebenwirkungen?

In der Schwangerschaft und Stillzeit ist die Einnahme von Mönchspfeffer kontraindiziert, da dieser in den Hormonhaushalt eingreift. Ansonsten sind vom Mönchspfeffer nur wenige Meldungen über Nebenwirkungen bekannt. Jedoch besteht auch hier das Risiko einer Allergie gegen Agnus Castus, bei welcher Nebenwirkungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden können.

In manchen Fällen kann es zu juckendem Aussschlag mit Bildung von Quaddeln, Übelkeit, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Erbrechen und Störungen des Hormonhaushalts kommen. Wenn Sie solche Symptome bei sich feststellen, so setzen Sie den Mönchspfeffer ab und nehmen stattdessen ein alternatives Mittel ein. Auch können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten nicht ausgeschlossen werden. Daher ist die Einnahme von Keuschlamm zuvor mit dem Arzt oder Heilpraktiker zu besprechen.

Was Sie beim Absetzen von Mönchspfeffer beachten müssen

Das Absetzen des Mönchspfeffers ist nur in 2 Fällen unbedingt anzuraten:

  • bei einer Schwangerschaft ab der 12. Woche
  • bei auftretenden Anzeichen einer Allergie gegen den Wirkstoff

Bei der Therapie aller anderen hormonellen Beschwerden kann der Mönchspfeffer abgesetzt werden, sobald sich signifikante Verbesserungen einstellen. Dies erfolgt in der Regel ohne Probleme zu verursachen. Auch kann während der Anwendung jederzeit eine Einnahmepause eingelegt werden. Diese Pausen werden sogar empfohlen.

Mönchspfeffer Pflanze  – Selbst anpflanzen und ernten!

Mönchspfeffer ist ein sehr aromatischer Strauch aus dem Mittelmeerraum. Wenn Sie ihn im heimischen Garten kultivieren möchten, so bekommen Sie einen anspruchslosen, aber dekorativen Zierstrauch, welcher Sie mit einer Blütedauer bis in den frühen Herbst beschenkt. Seine filigranen Blüten in Lavendelblau, Weiss oder Hellviolett schaffen schöne Farbakzente im Garten. Er ist sowohl im Staudenbeet, wie auch in einem Kübel zuhause und verströmt einen angenehmen Geruch.

Wenn sich nach der Blüte dann die ersten Früchte zeigen, dann kann der Mönchspfeffer geerntet werden. Entweder können sie, frisch, in der Küche zum Würzen der Speisen benutzt werden, oder Sie trocknen und zerkleinern diese und verwenden die getrockneten Früchte, z.B. als Tee.

Mönchspfeffer sollte an einem warmen Ort gepflanzt werden, dann überrascht er immer wieder mit einer doch ordentlichen Winterhärte. Aber auch in ungünstigeren klimatischen Regionen lässt sich der Mönchspfeffer durchaus kultivieren. Vielleicht sollten Sie ihn bei Nachtfrösten mit Tannenwedeln schützen.

Gibt es Mönchspfeffer in der Apotheke?

Natürlich können Sie Agnus Castus in der Apotheke kaufen. Dies ist sogar empfehlenswerter, als das Präparat Online zu erwerben. In der Apotheke erhalten Sie in der Regel ein Bio-zertifiziertes Produkt und das garantiert. Diese Sicherheit haben Sie bei einem Kauf Online nicht. Zudem kann der freundliche Apotheker ihre offenen Fragen rund um den Mönchspfeffer beantworten. 

Fazit

Mönchspfeffer ist ein seit vielen Jahrhunderten erfolgreich angewendetes, pflanzliches Präparat zur Linderung von gynäkologischen Beschwerden. Doch auch Männer profitieren durchaus von den positiven Wirkungen des Mönchspfeffers und sollten bei Störungen der Libido auf diesen pflanzlichen Wirkstoff setzen.

Keuschlamm sollte immer für einen längeren Zeitraum eingenommen werden – idealerweise länger als 3 Monate. Diese Zeit braucht der Organismus für die nötige Umstellung des Hormonhaushalts. Mönchspfeffer kann aber, dank seiner geringen Nebenwirkungen, auch für eine Langzeiteinnahme in Frage kommen. Hier sollten aber die erfolgreiche Beseitigung der zu behandelnden Symptome im Vordergrund stehen. Ist dies gewährleistet, so spricht nichts gegen eine lebenslange Einnahme.

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